"Durch ein größeres Stahlbad gingen wenige"

Von Benedikt Treuer

Dienstag, 25.10.2016 | 08:00 Uhr
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United -
Huddersfield
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genoa

Am Mittwoch ist Jens Keller mit Union Berlin in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund zu Gast (20.45 Uhr im LIVETICKER). Im Interview spricht der Trainer des Außenseiters über seine Eingewöhnung in der Hauptstadt, ambitionierte Ziele mit Union, den Schlüssel zum Erfolg gegen den BVB und seine Arbeit im Vergleich zur Zeit auf Schalke.

SPOX: Herr Keller, fast vier Monate arbeiten Sie schon in Berlin. Wie lebt es sich als Schwabe in der Hauptstadt?

Jens Keller: Sehr gut, ich fühle mich wirklich wohl. Mit der Stadt Berlin hatte ich bisher aber nur bedingt etwas zu tun. Entsprechend finde ich ohne Navi noch nicht viel. (lacht) In Köpenick und beim Verein lebt es sich aber sehr gut.

Jetzt bei Tipico wetten - und 100€ Neukundenbonus sichern!

SPOX: Das schnelle, anonyme Leben in der Metropole, ist das Ihres?

Keller: Es ist schon schön, in der Öffentlichkeit zu stehen und trotzdem etwas anonymer unterwegs zu sein. Das ist in Berlin durchaus der Fall. Union wird hier natürlich betrachtet, es ist aber nicht vergleichbar mit dem Hype um Schalke in Gelsenkirchen, zum Beispiel. Dort hat man auch in seiner Freizeit keine Ruhe.

SPOX: Sie haben vor Kurzem mal gesagt, Union passe zu Ihrer Mentalität. Wie würden Sie die denn beschreiben?

Keller: Ehrlich, aufrecht, respektvoll - das trifft es wohl ganz gut. Außerdem bin ich jemand, der sehr strebsam seine Ziele verfolgt und dafür viel Arbeit investiert.

SPOX: In unserem letzten Gespräch hatten Sie angekündigt, bei einem Verein anheuern zu wollen, der eine große Idee verfolgt und ein Projekt vorantreibt. Dieses Gefühl hatten Sie also beim FC Union.

Keller: Sonst hätte ich ja nicht unterschrieben. (lacht) Wäre ich nicht zu einhundert Prozent überzeugt gewesen, hätte ich es nicht gemacht. Wenn man sieht, wie der Verein in den letzten zwölf, dreizehn Jahren gewachsen ist und was hier aufgebaut wurde, erkennt man einen deutlichen Plan dahinter. Hier ziehen alle an einem Strang. Genau das habe ich mir damals vorgestellt und so habe ich es hier auch angetroffen.

SPOX: Mit Union sind Sie sehr ordentlich in die neue Saison gestartet. Fällt Ihr Fazit ausschließlich positiv aus?

Keller: Nicht ausschließlich. Wir sind zufrieden mit dem Saisonverlauf, mich haben aber die ersten drei Spiele mit nur zwei Punkten geärgert. Da hätten wir jeweils als Sieger vom Platz gehen können oder sogar müssen. Dafür haben wir anschließend auch mal ein Spiel etwas glücklicher gewonnen. Im Großen und Ganzen stehen wir, gemessen an unserer Leistung, mit zwei oder drei Punkten zu wenig da.

SPOX: Sie haben zuletzt angekündigt, Union könne bald zu den Top 20 Deutschlands gehören. Welche Ziele haben Sie sich sportlich denn mittelfristig gesetzt?

Keller: Wir bauen hier keine Luftschlösser, aber streben natürlich höhere Ziele an. Ich will ja nicht einfach vor mich hinarbeiten. Wir sind jetzt schon unter den Top 25. Entsprechend muss der Verein das Ziel verfolgen, unter die besten 20 zu kommen. Das ist für mich absolut realistisch.

SPOX: Konkret heißt das Aufstieg.

Keller: Natürlich muss der Aufstieg mittelfristig ein Thema sein. Ich bin schließlich hergekommen, um Ziele zu verfolgen und mit diesem Klub irgendwann wieder oben anzuklopfen. Wenn der Verein so weiterarbeitet, bin ich optimistisch. Da gehört auch immer ein bisschen Glück dazu. So eine Entwicklung macht man nicht einfach mit dem Fahrstuhl, sondern Stufe für Stufe. Union ist auch nicht vergleichbar mit Klubs, die ein solches Projekt mit sehr großem finanziellen Aufwand betreiben. Wir sind nicht in der Lage, nächstes Jahr fünf oder sechs Millionen Euro zu investieren und uns entsprechend Kaderqualität dazukaufen. Wir arbeiten kontinuierlich und ehrlich - so, wie das hier in den letzten Jahren schon praktiziert wurde.

SPOX: Sie haben als letzten Vergleichswert das Extrem Schalke. Merken Sie, dass das Umfeld bei Union deutlich ruhiger, weniger aufgeregt ist?

Keller: Ja, das merkt man total. Es gibt natürlich auch viele Parallelen - zum Beispiel, mit welcher Begeisterung die Fans ihren Verein unterstützen. Wir erleben einen wahnsinnigen Zuspruch. In den Vereinsstrukturen ist hier aber klar geregelt, wer was zu tun hat. Im Gegensatz zu Schalke mischen sich bei Union keine Leute in Dinge ein, die nicht zu ihrer Kernkompetenz zählen.

SPOX: Entsprechend müssten Sie dahingehend jetzt abgehärtet sein wie kaum ein anderer.

Keller: Ich habe auf Schalke sicher einiges mitgemacht, bin aber gut rausgekommen und habe es positiv überstanden. Ich weiß, dass ich dort einen guten Job gemacht und sicherlich bewiesen habe, dass ich mit Drucksituationen umgehen kann. Durch ein größeres Stahlbad sind wohl nur wenige gegangen. Das allein macht mich jetzt aber nicht besser als andere Trainer.

Seite 1: Keller über das Leben in Berlin, sein Ziel Aufstieg und den Vergleich zu Schalke

Seite 2: Keller über erfolgreiche Mittel gegen den BVB und sein persönliches Verhältnis zum Team

Datenschutz|Allgemeine Geschäftsbedingungen
Jobs|Impressum|powered by cmsWorks

Copyright ©2018 SPOX.com Alle Rechte vorbehalten. Die auf SPOX veröffentlichten Informationen dürfen ohne vorherige schriftliche Erlaubnis von SPOX nicht veröffentlicht, verbreitet, umgeschrieben oder umverteilt werden.

www.performgroup.com