Keitas womöglich letztes Spiel für Leipzig: Zum Abschied alles wie immer?

Von Nino Duit

Samstag, 13.01.2018 | 22:41 Uhr
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Beim 3:1-Sieg von RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 hat Naby Keita erst getroffen und wurde dann platzverweisgefährdet ausgewechselt. Es war ein klassischer Keita-Auftritt - und womöglich sein letzter für Leipzig.

Erst einen, dann zwei, dann drei, dann vier, dann fünf und schließlich sechs. Sechs Finger und somit seine beiden Hände benötigte Schiedsrichter Deniz Aytekin in der 54. Minute, um Naby Keita die Anzahl seiner regelwidrigen Einsteigen aufzuzählen, ehe er seine Gelbe Karte aus der Tasche holte und sie Keita entgegenhielt. Und diese Gelbe Karte löste bei Keita genau das aus, was eine Gelbe Karte bei ihm meistens auslöst: nämlich nichts.

Keita spielte weiter wie bis dahin, beging in der 64. Minute das nächste Foul und stand deshalb kurz vor einem Platzverweis. Zweimal musste er in dieser Saison bereits unfreiwillig das Feld verlassen (in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach und im Pokal gegen den FC Bayern), ein drittes Mal wollte es Trainer Ralph Hasenhüttl nicht riskieren, also wechselte er Keita kurz danach freiwillig aus. Dessen folgender Gang Richtung Ersatzbank war womöglich sein letzter als Angestellter von RB Leipzig.

Liverpool hat Bedarf und die finanziellen Ressourcen

In den vergangenen Tagen wurde spekuliert, dass Keita bereits vorzeitig zum FC Liverpool wechseln könnte. Sein Transfer im kommenden Sommer für kolportierte 70 Millionen Euro ist bereits ausgemachte Sache, doch durch den Abgang von Philippe Coutinho hat Liverpool auf einmal akuten Bedarf an einem hochklassigen Mittelfeldspieler.

Und gleichzeitig finanzielle Ressourcen, um diesen zu erwerben. 120 Millionen Euro brachte der Coutinho-Transfer schließlich ein, erfolgsabhängig könnte die Summe sogar auf 160 Millionen steigen. Sollte Liverpool die 70 Millionen für Keita auf 80 bis 90 Millionen erhöhen oder gar auf 100, könnte Keita wohl schon im laufenden Wintertransferfenster nach Liverpool wechseln.

"Bei uns hat sich niemand gemeldet", sagte Leipzig-Manager Ralf Rangnick vor dem Spiel gegen Schalke aber und betonte: "Weder der Spieler noch Liverpool haben diesbezüglich mit uns Kontakt aufgenommen. Es liegt aktuell für keinen unserer Spieler eine Anfrage vor." Dass sich das jedoch bald oder gar sehr bald ändern könnte, ist wohl nicht allzu abwegig.

Keita trifft und sieht die Gelbe Karte

Auch Trainer Ralph Hasenhüttl sprach bereits vor dem Spiel über die Spekulationen um Keita und erklärte, dass sie ihn "nicht interessieren". Deshalb stellte er Keita auch in die Startelf. Denn: "Naby kann den Unterschied machen." Und er machte dann auch tatsächlich den Unterschied. Im halblinken Mittelfeld des Leipziger 4-3-3-Systems agierte Keita engagiert wie immer. Und mit seinem abgefälschten Fernschuss brachte er Leipzig dann sogar in Führung. Es war Keitas drittes Tor in dieser Bundesligasaison, das dritte aus der Distanz. Auch in dieser Hinsicht also: alles wie immer.

Schon bis zu seinem Treffer hatte Keita aber das eine oder andere Foul begangen und danach beging er eben noch das eine oder andere mehr. Wie immer. "Wenn man den letzten Schritt in dem Zweikampf geht, dann kann das passieren", rechtfertigte Hasenhüttl nach dem Spiel die ungestüme Spielweise Keitas. Und überhaupt: "Er muss auch sehr viel einstecken." Dreimal wurde Keita im Laufe des Spiels gefoult.

Die Gelbe Karte sah dann aber er, es war seine fünfte der Saison. Das anstehende Spiel beim SC Freiburg wird Keita also auf jeden Fall gesperrt verpassen, sofern er dann überhaupt noch in Leipzig unter Vertrag steht. Liverpool spielt zwei Tage danach bei Swansea City - womöglich eine angemessenere Umgebung für einen Spieler wie Keita. "Vielleicht gibt man in England nicht so schnell Gelb", sagte Hasenhüttl über Keitas künftige Wahlheimat.

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