Deutschld.
BEENDET2:2(0:1)
Frankreich
 
33' A. Lacazette (0:1)
 
(1:1) T. Werner 56'
 
71' A. Lacazette (1:2)
 
S. Wagner 87'
 
(2:2) L. Stindl 90'
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Damit endet die Berichterstattung von diesem Spiel. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Beide Mannschaften - und wir natürlich auch - werden nun voller Spannung auf die WM-Auslosung am 1. Dezember 2017 schauen. Dann wird sich klären, was auf beide nächstes Jahr in Russland zukommt. Mir bleibt jetzt nur noch, einen schönen Rest-Abend sowie eine geruhsame Nacht zu wünschen.
 
Frankreich setzte vor 36.948 Zuschauer im RheinEnergieStadion voll auf seine Stärken. Defensiv agierten der Vize-Europameister sehr clever. Darüber hinaus schaltete das Team von Didier Deschamps immer wieder blitzschnell um und trug rasante Angriffe vor. So blieben die Gäste über die gesamte Spielzeit latent gefährlich und setzten immer wieder Akzente zum Tor. Deutschland durfte sich zu keinen Zeitpunkt in Sicherheit wähnen und bekam die flinken französischen Offensivspiel auch nie zur Gänze in den Griff. Zum Sieg fehlten der Equipe Tricolore nur wenige Sekunden.
 
Versöhnlich endet das letzte Länderspiel des Jahres 2017 für den Weltmeister. Deutschland bleibt auch im 21. Spiel in Folge ungeschlagen, trotzt Frankreich in letzter Minute ein 2:2 ab. Angesichts der Spielanteile ist das Remis ganz sicher nicht unverdient. Über weite Strecken machten die Männer von Joachim Löw das Spiel. Übermäßig einfallsreich ging das DFB-Team allerdings nicht zu Werke. Dennoch schien der Weltranglistenerste die Begegnung nach Pausenrückstand Mitte der zweiten Hälfte vollends drehen zu können, fing sich dann aber einen Konter ein. Der ließ den Faden reißen. Die Deutschen blieben zwar optisch überlegen, entwickelten aber kaum mehr Durchschlagskraft. Der Ausgleich fiel dann schon ein wenig aus heiterem Himmel.
90.+4.
Dann ist Feierabend in Köln!
90.+4.
Auf den letzten Drücker gelingt dem Weltmeister der Ausgleich. Auf halbrechts spielt Mesut Özil einen glänzenden Außenristpass in die Spitze. Mario Götze legt die Kugel direkt weiter in den Lauf von Lars Stindl. Dieser bleibt eiskalt und schießt flach ins kurze Eck. Im zehnten Länderspiel trifft der Gladbacher zum vierten Mal für die deutsche Nationalmannschaft.
90.+3.
Toooor! DEUTSCHLAND - Frankreich 2:2 - Torschütze: Lars Stindl
90.+1.
Eben läuft die reguläre Spielzeit ab. Drei Minuten soll es noch oben drauf geben.
90.
Auf der Gegenseite sucht Julian Draxler im Strafraum den Abschluss. Der Rechtsschuss ist zu hoch angesetzt.
89.
Stattdessen kontern die Gäste. Anthony Martial bleibt im Sechzehner ein wenig im Rasen hängen. Das gibt Kevin Trapp die Chance, den verhungernden Ball zu halten.
88.
Und so verrinnen die Minuten. Irgendwas muss doch da noch kommen. Deutschland hat zwar überwiegend den Ball. Doch Chancen bleiben aus.
87.
An der Seitenlinie steigt Sandro Wagner zu hart gegen Benjamin Pavard ein und holt sich dafür die erste Gelbe Karte dieses Spiels ab.
86.
Von der rechten Seite bringt Lars Stindl die Kugel hart und flach zur Mitte. Steve Mandanda lässt den Ball nach vorn prallen. Raphael Varane springt seinem Keeper zur Seite und klärt.
85.
Nun bringt Joachim Löw noch einen frischen Mittelstürmer. Sandro Wagner löst Timo Werner ab.
84.
Dem Spielfluss tut diese Wechselei natürlich gar nicht gut. Aber das ist das übliche Problem bei diesen Freundschaftsländerspielen.
83.
Kurz darauf hat Emre Can Feierabend und macht Platz für Lars Stindl.
82.
Didier Deschamps ruft Lucas Digne vom Feld, der sich viel Zeit lässt. Eine satte Minute geht ins Land. Dann betritt Layvin Kurzawa den Rasen.
80.
Was fällt dem Weltmeister gegen die clever verteidigenden Franzosen noch ein? So viel Zeit bleibt nicht mehr. Ideen sind gefragt.
78.
Immerhin 36.948 Zuschauer sind es dann doch noch geworden. Ausverkauft aber ist das RheinEnergieStadion damit bei Weitem nicht.
76.
Bei den Gästen wird der Zentrumsstürmer getauscht. Alexandre Lacazette wird ersetzt durch Antoine Griezmann.
75.
Dann ist wieder Zeit, um zu wechseln. Auf deutscher Seite verlässt Sami Khedira den Rasen und räumt das Feld zugunsten von Sebastian Rudy.
75.
Anthony Martial tritt einen Eckstoß für Frankreich von der rechten Seite. Die findet auf den Schädel von Raphael Varane, der aus etwa acht Metern über die Querlatte köpft.
72.
Praktisch im Gegenzug schlagen die Franzosen zu. Kylian Mbappe steckt durch auf Alexandre Lacazette. In der deutschen Abwehr fehlt die Abstimmung. Antonio Rüdiger tritt raus, Marvin Plattenhardt nicht. So hebt letzterer das Abseits auf. Lacazette hat freie Bahn und schießt die Kugel durch die Beine von Kevin Trapp ins Netz zu seinem dritten Länderspieltreffer.
71.
Toooor! Deutschland - FRANKREICH 1:2 - Torschütze: Alexandre Lacazette
70.
Mit der Ausführung der Standardsituation dauert es so einige Zeit. Die Mauer muss gestellt werden. Dann nimmt Toni Kroos ganz genau Maß und zwirbelt die Kugel mit dem rechten Fuß an linke Kreuzeck.
69.
Alexandre Lacazette tritt in die Hacken von Julian Draxler und verursacht einen Freistoß für Deutschland  in aussichtsreicher Position.
68.
Inzwischen bekommt der Weltmeister häufiger Tempo rein. Sami Khedira macht das Spiel aus dem Mittelfeld schnell, schickt Timo Werner auf die Reise. Dessen flache Hereingabe vermag Mario Götze nicht zu erlaufen.
65.
Auch Joachim Löw bringt eine frische Kraft. Mario Götze übernimmt ab sofort für Ilkay Gündogan.
64.
Darüber hinaus macht Christophe Jallet Platz für Benjamin Pavard.
64.
Nun greift Didier Deschamps aktiv ein, nimmt gleich einen Doppelwechsel vor. Für Blaise Matuidi kommt Steven N'Zonzi.
63.
Im Anschluss an die fällige Ecke setzen sich die Deutschen am gegenrischen Strafraum fest. Eine weitere Abschlusshandlung jedoch hat das nicht zur Folge.
62.
Von der linken Seite schlägt Marvin Plattenhardt eine Flanke mit unglaublich viel Zug in den Torraum. Dort will Raphael Varane klären, erwischt den Ball aber nicht richtig und hat Glück, kein Eigentor zu fabrizieren.
58.
Frankreich wirkt nicht geschockt. Sofort folgt die Reaktion. Mit einem ganz gefährlichen Rechtsschuss visiert Anthony Martial das rechte untere Eck an. Dorthin taucht Kevin Trapp und pariert glänzend.
57.
Jetzt bekommt der Weltmeister die Chance zum schnellen Umschalten. Mesut Özil führt den Ball in die gegnerische Hälfte. Genau im richtigen Moment steckt der Mittelfeldspieler die Kugel in die Spitze durch. Timo Werner geht über halblinks auf und davon. Mit dem rechten Fuß schiebt der Angreifer die Pille abgebrüht durch die Beine von Steve Mandanda in die Maschen. Für Timo Werner ist das im Übrigen der siebte Treffer im zehnten Länderspiel.
56.
Toooor! DEUTSCHLAND - Frankreich 1:1 - Torschütze: Timo Werner
55.
Immer wieder suchen die Franzosen mit ihren flinken Leuten Entlastung. Kylian Mbappe schließt aus der Distanz ab. Der Rechtsschuss ist zu hoch angesetzt.
53.
Mit einigen Finten wirbelt Julian Draxler über links in die Box und bis zur Grundlinie. Sein flaches Zuspiel in die MItte findet zu Antonio Rüdiger, der am Torraum völlig frei steht. Der Chelsea-Profi scheint zu überrascht, bekommt die Gliedmaßen nicht schnell genug sortiert und schießt den Ball mit dem rechten Fuß link am Tor vorbei. Immerhin ist das die beste deutsche Chance in diesem Spiel.
51.
In halbrechter Position nimmt Christophe Jallet Toni Kroos und Julian Draxler aus, passt dann raus auf Alexandre Lacazette. Dessen Hereingabe räumt Niklas Süle ab.
49.
Mit einem Steilpass aus Nähe der Mittellinie schickt Toni Kroos Timo Werner auf die Reise. Doch Steve Mandanda ist sehr aufmerksam, verlässt seinen Sechzehner und tritt die Kugel vor dem deutschen Stürmer aus der Gefahrenzone.
48.
Am Spiel ändert sich wenig. Frankreich verteidigt clever. Deutschland führt den Ball und weiß noch nicht so viel damit anzufangen. Mittlerweile regnet es in Köln.
46.
Das Runde rollt wieder über das Grüne.
46.
Zur Pause nimmt Joachim Löw einen seiner Zentralverteidiger raus. Für Mats Hummels spielt ab sofort Antonio Rüdiger. Didier Deschamps schickt seine Mannschaft personell unverändert in den zweiten Spielabschnitt.
 
Der Weltmeister verzeichnete die deutlich größeren Spielanteile. Lange Zeit jedoch fehlte es dem deutschen Auftreten an Entschlossenheit. Ideenlos und ohne Tempo blieben die Aktionen in Ansätzen stecken und wurden nicht zwingend. Erst in Rückstand liegend ging die Mannschaft von Joachim Löw kurz vor der Pause etwas forscher zu Werke und generierte einige Torabschlüsse. Das lässt für den zweiten Durchgang einiges erhoffen, doch auf die schnell konternden Franzosen werden die Deutschen gewaltig aufpassen müssen.
 
Deutschland läuft einem Rückstand hinterher. Nach 45 Minuten führt Frankreich im Kölner RheinEnergieStadion nicht unverdient mit 1:0. Das Spiel überließen die Gäste über weite Strecken dem deutschen Team. Mit ihren schnellen Angriffen jedoch entwickelten die Männer von Didier Deschamps die größere Zielstrebigkeit. Eine Fülle an Chancen erarbeitet sich auch die Equipe Tricolore nicht, immerhin aber gab es einige. Und den bislang einzigen Treffer spielten der Vize-Europameister wirklich sehr schön heraus.
45.+2.
Dann bittet Cüneyt Cakir die Akteure erst einmal zur Pause in die Kabinen.
45.+1.
Auch Sami Khedira probiert sich aus der zweiten Reihe. Den Rechtsschuss fälscht Adrien Rabiot zur Ecke ab. Diese bringt im Anschluss nichts ein.
45.
Auf der Gegenseite versucht sich Niklas Süle aus der Distanz. Der Gewaltschuss verfehlt den Kasten von Steve Mandanda.
44.
Für die Franzosen ist die Situation nun natürlich ideal. Es werden sich weitere Kontergelegenheiten beiten. So wie diese. Von der Strafraumkante zieht Kylian Mbappe ab, zielt aber links am Gehäuse von Kevin Trapp vorbei.
41.
Timo Werner hat im Zentrum Platz, will mit einem Haken noch an Raphael Varane vorbei. Frankreichs Kapitän bekommt irgendwie die Fußspitze dran. Doch Sekunden später landet die Pille wieder bei Werner. Dessen Abschluss landet in den Fängen von Mandanda.
40.
Jetzt schalten die Deutschen mal schnell um. Mesut Özil vermeidet den Risikopass auf Timo Werner, verlagtert stattdessen das Spiel auf halblinks. Zum Abschluss kommt letztlich Julian Draxler aus der Distanz. Dessen Schuss hält Steve Mandanda.
38.
Julian Draxler sucht mit einem Steilpass Timo Werner. Der verpasst die Kugel um Zentimeter. Doch auch Steve Mandanda rutscht am Ball vorbei, der in Richtung Tor rollt, aber eben nicht genug Fahrt hat und von einem Verteidiger unter Kontrolle gebracht wird.
34.
Frankreichs Offensivabteilung spielt den Weltmeister mal so richtig her. Blaise Matuidi verlagert das Spiel wunderbar. Von links legt Lucas Digne die Kugel aus der Luft in die Mitte. Anthony Martial tanzt Niklas Süle aus und behält vor Kevin Trapp die Übersicht. Uneigennützig legt der 21-Jährige nach rechts ab. Im Torraum steht Alexandre Lacazette völlig frei und hat keine Mühe, den Ball aus vier Metern ins leere Tor zu schieben.
33.
Toooor! Deutschland - FRANKREICH 0:1 - Torschütze: Alexandre Lacazette
33.
Im Anschluss an die Ecke passt Adrien Rabiot stark in die Spitze. Halblinks in der Box schlägt Kylian Mbappe noch einen Haken und feuert dann mit links. Kevin Trapp pariert den Schuss aus neun Metern stark.
32.
Über die linke Seite strebt Anthony Martial in den Sechzehner. Dessen Flachpass in die Mitte fängt Mats Hummels ab und klärt  zur Ecke.
28.
... hat einen französischen Konter zur Folge. Anthony Martial spielt das ganz schlecht aus, muss viel früher zu Kylian Mbappe ablegen. Der Pass kommt zu spät, Mbappe steht im Abseits und schießt zudem auch übers Tor.
27.
Dann gelangen die Gastgeber mal wieder in den Sechzehner. In zentraler Position nimmt Mesut Özil die Kugel direkt mit dem rechten Fuß. Der Schuss wird abgeblockt und ...
26.
Optisch haben die Deutschen jetzt wieder mehr vom Spiel. Vor allem Mesut Özil zeigt einige starke Aktionen. Noch bleibt der Ertrag aus. Das alles sind nur Ansätze.
25.
Aufzupassen gilt es auf das schnelle Umschalten der Gäste. Gerade will Kylian Mbappe den Turbo zünden, da spitzelt ihm Sami Khedira den Ball von hinten weg.
24.
Die Franzosen verschieben richtig gut, machen die Räume geschickt eng und bieten dem Gegner kaum Räume an. Der Weltmeister benötigt mehr Tempo.
22.
Mit etwas Glück kombinieren sich die Deutschen bis in Strafraumnähe. Mesut Özil hebt die Kugel mit Gefühl in die Spitze. Auf Höhe des linken Pfostens bekommt Julian Draxler das Spielgerät unter Bedrängnis nicht kontrolliert.
19.
Jetzt tragen die Gäste nach einem deutschen Ballverlust einen Angriff mit etwas mehr Tempo vor. Um den Abschluss kümmert sich Alexandre Lacazette. Dessen strammer Rechtsschuss aus halbrechter Position fordert Kevin Trapp. Der DFB-Keeper muss sich ins kurze Eck werfen und pariert.
18.
Mit dem rechten Fuß hebt Toni Kross den Freistoß in Richtung Elfmeterpunkt, wo Mats Hummels lauert. Ein Franzose geht mit dem Kopf dazwischen und klärt.
17.
Nach einem Foul von Alexandre Lacazette an Toni Kroos legt sich der Gefoulte die Kugel in halblinker Position zum Freistoß bereit.
15.
Nach einer starken französischen Phase zeigt sich der Weltmeister jetzt bemüht, etwas Ruhe reinzubringen und den Ball in den eigenen Reihen zu führen.
13.
Lucas Digne kommt links in der Box zum Schuss. Mit dem linken Fuß zielt der Außenverteidiger zu mittig. Dort steht Kevin Trapp und packt sicher zu.
13.
Erneut ist der deutsche Abwehrchef gefordert. Gegen Kylian Mbappe bringt der Innenverteidiger ein glänzend dosiertes Tackling an und trennt den Stürmer im Strafraum sauber vom Ball.
12.
Inzwischen wirken die Franzosen agiler und entwickeln immer mehr Druck. Mats Hummels funkt innerhalb weniger Sekunden dreimal dazwischen.
9.
So entwickelt sich eine offene und ausgeglichene Partie. Beide Seiten offenbaren ihre spieltechnischen Fertigkeiten und das damit einhergehende Bestreben, etwas nach vorn zu unternehmen.
9.
Auf der Gegenseite taucht Mesut Özil wieder im Sechzehner auf. Die dortigen Freiräume darf der Arsenal-Profi nicht nutzen, denn beim Pass von Julian Draxler steht er im Abseits.
7.
Erneut greift Frankreich über rechts an. Christophe Jallet hebt die Pille von der Grundlinie mit viel Gefühl in die Mitte. Halblinks steht Blaise Matuidi zur Volleyabnahme bereit und befördert das Spielgerät mit links am kurzen Eck vorbei.
5.
Auch die Gäste bemühen sich um Flügelspiel. Kylian Mbappe passt von der rechten Seite flach in die Mitte, hat dabei Alexandre Lacazette im Visier. Niklas Süle ist aufmerksam und fängt die Kugel ab.
3.
Der Weltmeister trägt den nächsten Angriff über die linke Seite vor. Marvin Plattenhardt dringt fast bis zur Grundlinie vor und zieht den Ball flach in die Mitte. Auf Höhe des ersten Pfostens schließt Mesut Özil direkt ab und erwischt Steve Mandanda fast auf dem falschen Fuß. Der französische Keeper wehrt mit Mühe ab. Einem Treffer jedoch wäre die Anerkennung verweigert worden, weil sich Timo Werner in der Schussbahn im Abseits befindet.
2.
Im Anschluss an den Anstoß führen die Deutschen den Ball mehr als eine Minute lang in ihren Reihen und arbeiten sich gleich in den gegnerischen Sechzehner vor. Dort prallt Timo Werner an Samuel Umtiti ab. Für einen Elfmeter reicht das dem Unparteiischen nicht.
2.
Herbstlich präsentiert sich das Wetter im Rheinland. Nasskalte neun Grad zeigt das Thermometer an. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es im Spielverlauf ein paar Regentropfen von oben geben wird. Der Rasen präsentiert sich in guter Verfassung. Auf den Rängen des RheinEnergieStadions tun sich einige Lücken auf. Schon der Vorverkauf verlief schleppend, weshalb dieser Begegnung letztlich nur etwas mehr als 30.000 Zuschauer beiwohnen.
1.
In diesem Moment gibt Cüneyt Cakir die Partie frei. Der Ball rollt.
 
Im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hans Schäfer steht nun noch eine Schweigeminute an. Einer der Helden von Bern wurde heute in Köln beigesetzt. Zudem tritt die deutsche Mannschaft übrigens in Trauerflor an.
 
Anschließend geht es zum Fototermin. Danach treten sich die beiden Spielführer Sami Khedira und Raphael Varane zur Platzwahl gegenüber. Letzterer gewinnt die Seitenwahl, damit bekommen die Hausherren den Ball und dürfen anstoßen.
 
Unterdessen versammeln sich die Protagonisten auf dem Rasen. Man hat Aufstellung genommen für den offiziellen Teil. Die Nationalhymnen erklingen.
 
Kurz vor Spielbeginn widmen wir uns dem Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Cüneyt Cakir. Der 40-jähirge FIFA-Referee hat seine türkischen Landsleute Bahattin Duran und Tarik Ongun als Assistenten dabei.
 
Seit 1931 bestreiten beide Fußball-Nationen regelmäßig Duelle gegeneinander. Viele davon waren freundschaftlicher Natur. In fünf Fällen ging es aber auch um etwas. Bei Weltmeisterschaften hatte Deutschland in zwei Halbfinals und einem Viertelfinale das bessere Ende für sich. Das Spiel um den dritten Platz 1958 und die einzige Auseinandersetzung bei einer EM, das 0:2 im Sommer 2016, gingen an die Franzosen, die 13 Vergleiche für sich entschieden. Das DFB-Team gewann lediglich neun der insgesamt 28 Partien.
 
Trotz dieser einzigen Niederlage in der Europa-Gruppe A ergatterten die Franzosen ihre WM-Fahrkarte letztlich mit vier Punkten Vorsprung, mussten allerdings bis zum letzten Spieltag im Oktober warten, ehe Vollzug gemeldet werden konnte. Die Männer von Didier Deschamps leisteten sich während der Quali-Runde zwei weitere Punktverluste - zum Auftakt in Weißrussland spielte man 0:0. Mit dem identischen Resultat blamierte sich das französische Team Anfang September daheim gegen Luxemburg. Dafür putzte man die Niederländer zweimal weg (1:0, 4:0).
 
Nicht ganz so geschmeidig lief es für Frankreichs Auswahl. 2017 fing sich die Equipe Tricolore zwei Niederlagen ein. Im März verlor man im Stade de France ein Freundschaftsländerspiel gegen Spanien mit 0:2. Und im Rahmen der WM-Qualifikation kassierte man mit Juni in Schweden eine 1:2-Pleite.
 
Im letzten Länderspiel des Jahres bekommt es der Weltmeister noch einmal mit einer großen Nummer zu tun. Der Vize-Europameister gilt als harte Nuss. Schließlich waren es die Franzosen, die dem DFB-Team die bis heute letzte Niederlage zufügten - im EM-Halbfinale 2016. Seither haben die Männer von Joachim Löw 20 Spiele lang nicht mehr verloren.
 
Didier Deschamps bringt nach dem Heimspiel am Freitag gegen Wales fünf frische Kräfte zum Einsatz. So müssen heute Layvin Kurzawa, Laurent Koscielny, Kingsley Coman und Antoine Griezmann zunächst mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Darüber hinaus fällt Olivier Giroud aufgrund einer Adduktorenzerrung aus. Neu in der Anfangsformation sind Lucas Dinge, Raphael Varane, Adrien Rabiot, Alexandre Lacazette und Anthony Martial. Ohnehin kein Thema für die Länderspiele im November waren die verletzten Superstars Paul Pogba und Ousmane Dembele.
 
Im Vergleich zur Partie am Freitag im Wembley Stadium verbleiben auf deutscher Seite fünf Spieler in der Startelf von Joachim Löw. Dabei handelt es sich um Mats Hummels, Mesut Özil, Ilkay Gündogan, Julian Draxler und Timo Werner.
 
Dem stellt sich Frankreich mit diesem Personal entgegen: Mandanda - Jallet, Varane, Umtiti, Digne - Tolisso, Rabiot, Matuidi - Mbappe, Lacazette, Martial.
 
Ohne Umschweife lenken wir unser Interesse auf die beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Deutschland geht die Begegnung in folgender Formation an: Trapp - Can, Süle, Hummels, Plattenhardt - Khedira, Kroos - Gündogan, Özil, Draxler - Werner.
 
Herzlich willkommen zum Testspiel zwischen Deutschland und Frankreich.

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