BEENDET
2:3
(1:1)
 
 
BEENDET
1:2
(1:0)
 
 
BEENDET
0:3
(0:0)
 
 
n.V.
BEENDET
2:1
(0:0)
 
 
BEENDET
1:2
(0:2)
 
 
BEENDET
0:5
(0:1)
 
 
BEENDET
1:3
(1:2)
 
 
BEENDET
0:5
(0:2)
 
 
BEENDET
0:4
(0:1)
 
 
BEENDET
0:3
(0:1)
 
 
BEENDET
0:4
(0:2)
 
 
BEENDET
0:4
(0:2)
 
 
BEENDET
0:1
(0:0)
 
 
BEENDET
3:1
(1:1)
 
 
BEENDET
1:3
(0:0)
 
 
n.V.
BEENDET
0:3
(0:0)
 
 
BEENDET
1:2
(0:1)
 
 
BEENDET
3:1
(1:0)
 
 
BEENDET
2:6
(1:1)
 
 
BEENDET
0:5
(0:1)
 
 
BEENDET
2:1
(0:1)
 
 
BEENDET
0:5
(0:2)
 
 
BEENDET
1:2
(1:1)
 
 
n.V.
BEENDET
2:5
(0:2)
 
 
BEENDET
0:1
(0:0)
 
 
BEENDET
2:0
(0:0)
 
 
BEENDET
3:4
(2:0)
 
 
n.E.
BEENDET
2:0
(2:0)
 
 
BEENDET
1:2
(0:2)
 
 
BEENDET
2:1
(1:0)
 
 
BEENDET
0:2
(0:0)
 
 
BEENDET
0:2
(0:0)
 
 
Rostock
BEENDET0:2(0:0)
Hertha BSC
 
21' P. Skjelbred
 
O. Hüsing 72'
 
85' M. Weiser (0:1)
 
A. Bischoff 86'
 
89' A. Esswein
 
90' V. Ibisevic (0:2)
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Damit endet die Berichterstattung von diesem Spiel und vom gesamten DFB-Pokal-Wochenende. Am kommenden Sonntag erfolgt die Auslosung der 2. Runde. Auch davon berichten wir an dieser Stelle live. Einstweilen danke ich für die Aufmerksamkeit und wünsche noch einen schönen Rest-Abend bzw. eine geruhsame Nacht.
 
Überschattet wurde die Begegnung von den Untaten unverbesserlicher Pyromanen und Krawallmacher. Vornehmlich im Gästeblock - aber nicht nur dort - wurden Feuerwerkskörper gezündet. Schiedsrichter Robert Hartmann unterbrach die Partie zweimal. Die zweite Pause dauerte etwas mehr als eine Viertelstunde. Das Spiel stand vor dem Abbruch, konnte dann aber doch über die Bühne gebracht werden. In jedem Fall wird das wieder saftige Strafen für beide Vereine setzen.
 
Beim FC Hansa reichten Kraft und Courage nur gut eine Halbzeit lang, um einen ebenbürtigen Gegner abzugeben. Nach Wiederbeginn fand der Drittligist offensiv nahezu nicht mehr statt. Die Männer von Pavel Dotchev konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit. Dabei aber hatten die Rostocker recht wenig Mühe. Die Berliner Bestrebungen ließen sich mit den wenigen Ausnahmen problemlos verteidigen. Am Ende fehlten dem Außenseiter ein paar Minuten, um es in die Verlängerung zu schaffen.
 
Hertha BSC zieht als 32. und letzte Mannschaft in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Der Bundesligasechste der vergangenen Saison bezwang den gastgebenden FC Hansa Rostock vor 22.400 Zuschauern im Ostseestadion mit 2:0. Mit Ruhm aber bekleckerten sich die Männer von Pal Dardai nicht. In einer über weite Strecken zähen Angelegenheit verzeichnete der Hauptstadtklub zwar die größeren Spielanteile, ließ es allerdings lange Zeit an Tempo und Esprit vermissen. Zwar gingen die Herthaner nach dem Seitenwechsel ein klein wenig forscher zu Werke, doch dauerte es bis in die Schlussphase, ehe der Favorit die drohende Verlängerung abwendete.
90.+4.
Dann setzt Robert Hartmann der Sache ein Ende.
90.+2.
Einen Wechsel taktischer Art nimmt Pal Dardai noch vor. Den Platz von Alexander Esswein nimmt Ondrej Duda ein.
90.+2.
In der Nachspielzeit macht der Kapitän den Sack zu. Bedient von Mathew Leckie, der über halbrechts in den Strafraum dribbelt, behält Vedad Ibisevic zentral im Sechzehner die Ruhe und überwindet Janis Blaswich mit dem rechten Fuß.
90.+2.
Toooor! FC Hansa Rostcok - HERTHA BSC 0:2 - Torschütze: Vedad Ibisevic
89.
Dann wird auch noch Alexander Esswein verwarnt.
86.
Nach einem Foul an Mathew Leckie holt sich Amaury Bischoff die Gelbe Karte ab.
86.
Und dann kommt bei den Hausherren auch noch Mounir Bouziane für Brian Henning.
85.
Pavel Dotchev reagiert sofort, holt Marcel Ziemer vom Feld, um Selcuk Alibaz zu bringen.
85.
Von der linken Seite segelt ein Eckstoß der Gäste, von Marvin Plattenhardt getreten, in den Sechzehner. Rostock bekommt den Ball nicht weg. Mathew Leckie passt in der Box quer zu Mitchell Weiser, der die Kugel satt mit dem rechten Fuß erwischt und aus etwa zwölf Metern in halbrechter Position oben links ins Eck trifft.
85.
Toooor! FC Hansa Rostock - HERTHA BSC 0:1 - Torschütze: Mitchell Weiser
84.
Und so steuern wir unweigerlich auf eine Verlängerung zu. Hansa möchte gar nichts anderes.
81.
Fahrt nimmt die Begegnung immer noch nicht auf. Daran ändert auch dieser Schuss von Vladimir Darida nichts. Der Tscheche setzt den Ball rechts am Kasten von Janis Blaswich vorbei.
79.
Jetzt ist die Zeit für Genki Haraguchi gekommen. Der Japaner ersetzt Salomon Kalou.
77.
Unmittelbar danach knallt es schon wieder. Zwei weitere Detonationen sind zu hören. Robert Hartmann lässt das Spiel laufen. Wir wissen ja nicht, was in den Katakomben unter anderem mit der Polzei besprochen wurde.
77.
Die Begegnung wird forgesetzt - mit einem Freistoß für Hertha BSC. Marvin Plattenhardt tritt den Freistoß aus halbrechter Position direkt, zielt mit dem linken Fuß allerdings zu hoch.
77.
Mehr als eine Viertestunde dauert die Unterbrechung inzwischen an. Nun aber soll es weiter gehen. Alle Mann befinden sich in Position.
77.
Nun lassen sich auch die Rostocker Profis wieder sehen. Der Großteil des Publikums, der hergekommen ist, um ein Fußballspiel zu sehen, quittiert das mit viel Applaus.
77.
Allerdings ist natürlich auch klar, ein weiterer Vorfall auf den Rängen und die Sache wird abgeblasen. Nach wie vor droht ein Spielabbruch. Aber wir hoffen jetzt einfach mal das Beste.
77.
Jetzt tauchen Spieler von Hertha BSC auf. Wird es etwa doch in Kürze weiter gehen?
77.
Noch haben die Unverbesserlichen nicht genug. Erneut detoniert ein Feuerwerkskörper.
77.
Darüber hinaus hat sich die Situation eigentlich beruhigt. Dennoch gibt es offenbar Beratungen, ob eine Fortsetzung der Partie zu verantworten ist.
77.
Noch immer lodern Flammen in in der Sicherheitszone auf den Rängen zwischen den Fanblöcken. Da werden einige Sitzschalen Schaden nehmen. Irgendwie bekommt man die Feuer nicht gelöscht. So richtig kümmert sich da auch keiner drum.
77.
Drei einsame Berliner Wechselspieler sind derzeit auf dem Spielfeld. Genki Haraguchi stand unmittelbar vor der Unterbrechung zur Einwechslung bereit und ist nun versucht, sich warm und bereit zu halten.
77.
Der Sicherheitspuffer zwischen den Fanblöcken reicht nicht aus. Die Distanz wird durch die Reichweite der Feuerwerksraketen überbrückt. Gerade wird noch eine abgefeuert.
77.
Inzwischen haben die Protagonisten den Rasen verlassen. Es schaut nach einer längeren Pause aus.
76.
Es ist doch noch Pyrotechnik übrig. Die wird jetzt gezündelt. Es knallt und kracht im Ostseestadion. Robert Hartmann unterbricht die Partie zum zweiten Mal.
74.
Immerhin tastet sich der Drittligist nun mal wieder nach vorn. Über Ansätze jedoch kommen die Hanseaten nach wie vor nicht hinaus.
73.
Um den fälligen Freistoß aus gut 17 Metern in nahezu zentraler Position kümmert sich Marvin Plattenhardt, bleibt mit seinem Linksschuss aber an der Mauer hängen.
72.
Vladimir Darida strebt dem Sechzehner mit viel Tempo entgegen. Oliver Hüsing stoppt das Solo mit einem Foul und wird verwarnt.
70.
Frisches Personal soll für Belebung sorgen. Auf Seiten der Gastgeber kommt Soufian Benyamina für Mike Owusu.
67.
In der Folge beruhigt sich das Geschehen. Hansa steht jetzt defensiv wieder gut sortiert. Und die Berliner halten das Tempo nicht dauerhaft hoch.
64.
Doch die Szene ist noch nicht vorbei. Die Rostocker bekommen die Angelegenheit nicht geklärt. Halblinks in der Box setzt Salomon Kalou zum Seitfallzieher an, liegt waagerecht in der Luft. Zur spektakulären Aktion trägt Janis Blaswich bei, der den Rechtsschuss hervorragend pariert.
63.
Die Zuschauer und natürlich auch wir sind ja so dankbar. Es gibt die erste richtig starke Szene zu bestaunen. Vladimir Darida schießt den Ball nach einem Zuspiel von Mitchell Weiser aus etwa 14 Metern mit dem linken Fuß an die rechte Torstange.
62.
Während die Alte Dame eine Spur mehr Nachdruck entwickelt, ist von Hansa offensiv kaum noch etwas zu sehen. Die Rostocker werden immer mehr in der Defensive gebunden, ohne dabei allerdings wirklich unter Druck zu geraten. Dafür macht der Bundesligist immer noch nicht genug Betreib.
59.
Es gibt den ersten Eckstoß in diesem Spiel. Für Hertha schreitet Mitchell Weiser auf der linken Seite zur Tat. Der U21-Europameister schlägt den Ball an die Strafraumgrenze, wo Vladimir Darida zum Volleyschuss ansetzt, damit aber in der Abwehr hängen bleibt.
57.
Immerhin haben wir jetzt doppelt so viele nennenswerte Torannäherungen gesehen wie vor der Pause. Das macht die Begegnung aber nur geringfügig besser. Es ist noch so viel Luft nach oben.
54.
Jetzt spielen die Berliner mal wieder eine ordentliche Chance heraus. Mitchell Weiser passt rechts zu Mathew Leckie. Dessen direkt getretene flache Hereingabe landet im Zentrum bei Salomon Kalou. Der Ivorer hat Zeit, die Kugel auszunehmen, schießt dann aber aus knapp 16 Metern mit dem rechten Fuß rechts am Gehäuse von Janis Blaswich vorbei.
52.
In der Folge erlahmt die Sache wieder. Anders als auf den Rängen zündet die Partie auf dem Rasen noch immer nicht. Das ist der bekannte Trott aus dem ersten Durchgang.
49.
Die Knalleffekte haben die Berliner offenbar geweckt. Vladimir Darida zieht mit dem linken Fuß aus der zweiten Reihe ab. Die Kugel zischt links am Kasten von Janis Blaswich vorbei. Qualitativ ist das die zweitbeste Torannäherung der Gäste.
48.
Dann sind die Feuerwerkskörper offenbar aufgebraucht. Mit Schiedsrichterball wird die Begegenung wieder augenommen.
47.
Robert Hartmann unterbricht die Partie.
47.
Es kracht im Gästeblock. Dort wird gewaltig gezündelt. Das ist ein opulentes Feuerwerk, gehört aber nicht ins Stadion.
47.
Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.
46.
Das Runde rollt wieder über das Grüne.
 
Optisch mehr vom Spiel hatte der Europa-League-Teilnehmer aus der Hauptstadt. Die Alte Dame jedoch brachte kaum einmal Tempo ins Spiel. Viele der Pässe wurden quer gespielt. So näherte sich das Team von Pal Dardai dem Tor kaum häufiger an als der Gegner. Zumindest einmal wurden die Herthaner gefährlich - in der 19. Spielminute durch Alexander Esswein. Mehr aber brachten die Gäste nicht zustande. Und das ist schon recht kümmerlich für einen Bundesligisten.
 
Richtige Pokalatmosphäre mag einfach nicht aufkommen - zumindest nicht auf dem Rasen. Dort geht es recht ruhig zu. Beide Mannschaften treten sehr gut organisiert auf, arbeiten diszipliniert nach hinten. Zwangsläufig endete die erste Hälfte torlos. Ein Kompliment hat sich dafür einzig der FC Hansa Rostock verdient. Der Drittligist trat Hertha BSC bisher auf Augenhöhe gegenüber. Neben der Abwehrarbeit war immer auch Zeit für Ausflüge nach vorn. Den regelmäßigen Angriffen fehlte es allerdings an Präzision, weshalb die Hausherren nicht einmal gefährlich zum Abschluss kamen.
45.+2.
Dann beendet Robert Hartman fürs Erste das müde Treiben auf dem Rasen.
45.
Und so trudelt die Partie der Pause entgegen. Von der rechten Seite fliegt noch ein Ball von Mitchell Weiser in den Rostocker Strafraum. Vedad Ibisevic ist mit dem Kopf zur Stelle, befördert das Spielgerät aber weit am Gehäuse von Janis Blaswich vorbei.
42.
Die größeren Spielanteile sind so natürlich gar nichts wert. Wenn der Ball nur quer geschoben wird, bleibt Raumgewinn aus. Und der gegenrische Sechzehner erscheint unerreichbar.
39.
Dabei würden der Begegenung ein paar prickelnde Torszenen so gut tun. Dafür aber investieren insbesondere die Herthaner nicht genug. Das wirkt alles sehr statisch.
36.
Mit der einen Ausnahme - dem Schuss von Alexander Esswein - fehlen dem Spiel komplett die Torraumszenen. Alles andere, was statistisch als Torschuss aufgeführt wird, wurde frühzeitig abgeblockt. Das Geschehen spielt sich demnach nahezu ausnahmslos zwischen den Strafräumen ab. Das ist antürlich in erster Linie ein Verdienst des Drittligisten, der eine sehr starke Leistung abliefert.
34.
Rostock attackiert den Gegner mitunter recht früh und sorgt so für Balleroberungen. Sollte das aber mal nicht gelingen - so wie jetzt - dann fehlen hinten die Leute. Die Hertha macht das Spiel schnell. Mathew Leckie flankt von der rechten Seite. Den hohen Ball bekommt Salomon Kalou im Strafraum nicht unter Kontrolle.
31.
Hansa bleibt weiter mutig und spielt regelmäßig nach vorn. Marcel Hilßner flankt von der linken Seite in den Sechzehner. Im ersten Versuch kommt die Kugel nicht bei Marcel Ziemer an. Doch der Ball ist noch heiß. Sebastian Langkamp reagiert dann clever, blockt den Gegenspieler ab, so dass Rune Jarstein zugreifen kann.
28.
Mit einem klugen Steilpass schicht Mike Owusu Stefan Wannenwetsch über die rechte Seite auf die Reise. Dessen Flanke in die Mitte ist für Marcel Ziemer gedacht. Rune Jarstein jedoch funkt dazwischen und fängt die Hereingabe ab.
25.
Vielleicht ergibt sich jetzt mal etwas. Marcel Hilßner jedoch ist dort draußen links auf dem Flügel allein auf weiter Flur. Die Mannschaftskollegen rücken zu zögerlich nach. In der Folge geht ihm der Ball an Mitchell Weiser verloren.
23.
Beide Mannschaften wirken sehr konzentriert und vor allem auch diszipliniert. Entsprechend sattelfest erweisen sich die Abwehrreihen.
21.
Erstmals in dieser Begegnung greift Robert Hartmann zum gelben Karton. Diesen verdient sich Per Skjelbred mit einem Foul an Marcel Ziemer.
19.
Nun kommt erstmals Zug rein. Mitchell Weiser forciert über die rechte Seite, passt ins Sturmzentrum zu Vedad Ibisevic. Der Angreifer legt direkt weiter in den Lauf von Alexander Esswein. Dieser schießt halbrechts von der Strafraumkante direkt mit dem rechten Fuß und verfehlt das kurze Eck nur knapp.
18.
Optisch hat der Bundesligist sicherlich etwas mehr vom Spiel. Darüber hinaus jedoch ist das eine völlig offene Angelegenheit. Hansa Rostock hinterlässt bislang einen sehr guten Eindruck, läst keinen Klassenunterschied erkennen.
16.
Jetzt schafft es Hansa bis an die gegnerische Grundlinie. Joshua Nadeau passt nach innen, wo Mike Owusu gegen Karim Rekik etwas zu spät kommt.
14.
Von ganz weit links draußen schlägt Marvin Plattenhardt den Ball in die Mitte. Den abgewehrten Ball nimmt Vladimir Darida mit Risiko direkt. Das zahlt sich nicht aus. Mit dem rechten Fuß verzieht der Tscheche deutlich.
12.
Alles in allem geht es auf dem Rasen noch eher gemächlich zu. Viel Tempo ist nicht im Spiel. Die Post geht vornehmlich auf den Rängen ab, da wird kräftig geklatscht und gesungen.
10.
Erstmals nähern sich die Gäste dem Sechzehner. Der Steilpass von Vedad Ibisevic jedoch ist zu unpräzise und wird von Hansas Defensive abgefangen.
8.
Mit längeren Ballstafetten versuchen nun die Berliner, das Geschehen an sich zu reißen. So richtig mag das nicht gelingen. Die eminent zweikampfstarken Rostocker funken immer wieder dazwischen.
6.
Erste Schussversuche von Bryan Henning und Fabian Holthaus kommen nicht durch. So warten wir nach wie vor auf richtige Torszenen.
5.
In der Folge jedoch ergreift Hansa die Initiative. Wie engkündigt, versteckt sich der Drittligist nicht und erarbeitet sich jetzt die größeren Spielanteile. Der Gegner wird in der Defensive gebunden.
3.
Hertha bemüht sich um eine sehr konzentrierte Herangehensweise. Bloß nicht unterschätzen diesen Gegner! Das spricht beinahe aus jeder Aktion der Gäste.
2.
Die Bedingungen an der Ostsee sind hervorragend. Bei knapp 20 Grad zeigt sich der Himmel wolkenbefreit, Niederschläge also drohen nicht. Der Rasen präsentiert sich in guter Verfassung. Und auf den Rängen sorgen weit mehr als 20.000 Zuschauer für eine tolle Atmosphäre.
1.
Auf geht's! Robert Hartmann gibt die Partie frei.
 
Inzwischen versammeln sich die Profis auf dem Rasen. Die beiden Mannschaftskapitäne Amaury Bischoff und Vedad Ibisevic stehen sich zur Platzwahl gegenüber. Ersterer gewinnt die Seitenwahl, damit bekommen die Gäste den Ball und dürfen anstoßen.
 
Mit dem näher rückenden Anpfiff gilt unser Augenmerk nun noch dem Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Robert Hartmann. Der 37-jährige Bundesliga-Referee leitet sein 18. DFB-Pokalspiel. Unterstützung erhält er dabei von den Assistenten Thomas Stein und Johannes Huber.
 
Auf der anderen Seite sind die Finalwünsche des Bundesligisten natürlich nachvollziehbar. Im DFB-Pokal erreichte die Hertha das Endspiel erst zweimal - Ende der 1970er Jahre, als die Trophäe noch nicht im Berliner Olympiastadion vergeben wurde.
 
Es wäre an der Zeit, dass Rostock mal wieder über die 1. Runde hinauskommt. Bei den letzten sieben Teilnahmen sank die Kogge immer gleich zum Auftakt. Ihre mit Abstand beste Saison hatten die Hanseaten 1999/2000. Damals stürmte der Klub bis ins Halbfinale, scheiterte dort beim späteren Pokalsieger Bayern München mit 2:3.
 
Als Drittligatrainer in Münster und Aue hat Pavel Dotchev bereits vier höherklassige Gegner aus dem Pokal gekegelt. Der Bulgare also weiß ganz genau, wie das funktioniert, und sieht Hansas Chancen bei durchaus beachtlichen 20 bis 30 Prozent. Daran sollen seine Spieler glauben. "Zudem wollen wir auch versuchen, guten Fußball zu spielen, denn nur mit Verteidigen wird es gegen eine Mannschaft wie Hertha nicht reichen. Das wäre auch mir zu wenig. Wir wollen Ballbesitz", so Dotchev.
 
Doch natürlich vergisst Dardai nicht, mahnend den Finger zu heben, um die Sinne seiner Spieler zu schärfen: "Wir müssen das Spiel ernst nehmen. Die Rostocker sind eine gut organisierte Mannschaft, sind schon im Rhythmus und haben den Heimvorteil." Der 41-Jährige erwartet einen richtigen Fight. Nichtsdestotrotz gibt es beim Hauptstadtklub ein ganz großes Ziel: "Wir wollen unbedingt bis zum Finale."
 
Dagegen wissen die Berliner nicht genau, wo sie stehen. In der Endphase der sechswöchigen Vorbereitung zumindest gewann die Alte Dame Anfang August die letzten beiden Testspiele gegen Neftci aus Aserbaidschan (4:0) und Galatasaray (2:1). Pal Dardai äußerte sich sehr zufrieden mit dem Stand der Dinge. Neben der guten Verfassung seiner Mannschaft lobte der Ungar auch die hervorragende Stimmung. Nun fiebert man bei der Hertha dem Saisonauftakt entgegen.
 
Und wie zumeist an diesem langen Wochenende bringt der Außenseiter Spielpraxis als Vorteil mit. Für Hansa läuft die Drittligasaison bereits seit Ende Juli. Vier Partien haben die Profis absolviert. Zunächst ließ sich das sehr gut an - mit Siegen in Lotte (2:1), einem Heim-Remis gegen Großaspach (0:0) und dem Auswärtserfolg in Erfurt (1:0). Ausgerechnet daheim im Ostseestadion mag es jedoch nicht so recht laufen. Und so setzte es am ersten Augustwochenende die erste Saisonniederlage für die Rostocker - 1:2 gegen den SV Meppen. In der Tabelle reichen die sieben Zähler für Rang 8.
 
Vier Tage lange beschäftigte uns das Mammutprogramm der ersten DFB-Pokalrunde. Nun stehen wir kurz vor dem Abschluss. Die 32. und letzte Partie steht beispielhaft für das beliebte Aufeinandertreffen von David und Goliath.
 
Bei den Herthanern fehlen Julian Schieber sowie die Neuzugänge Davie Selke, Valentino Lazaro und Jonathan Klinsmann aufgrund von Verletzungen. Dennoch sind in der Anfangsformation mit Karim Rekik und Mathew Leckie zwei Neuverpflichtungen zu finden.
 
Auf Seiten der Hausherren nimmt Pavel Dotchev im Vergleich zum letzten Punktspiel zwei Umstellungen vor. Mounir Bouziane und Soufian Benyamina rotieren auf die Bank. Dafür rücken Marcel Hilßner und Marcel Ziemer in die Startelf. Mit Ausnahme des verletzten Christopher Quiring hat der Hansa-Trainer alle Mann an Bord. Auch der in der Liga rot-gesperrte Amaury Bischoff darf spielen.
 
Dem stellt sich Hertha BSC mit diesen elf Spielern entgegen: Jarstein - Weiser, Langkamp, Rekik, Plattenhardt - Leckie, Darida, Skjelbred, Kalou - Esswein, Ibisevic.
 
Gleich zu Beginn gilt unsere Interesse den personellen Angelegenheiten. Wir blicken auf die beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Der FC Hansa Rostock bestreitet die Partie in folgender Formation: Blaswich - Nadeau, Hüsing, Rieder, Holthaus - Henning, Bischoff - Wannenwetsch, Owusu, Hilßner - Ziemer.
 
Herzlich willkommen zum Spiel der 1. Runde im DFB-Pokal zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC.

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