BEENDET
1:3
(0:1)
 
 
FC Bayern
BEENDET1:3(0:1)
Frankfurt
 
7' C. Salcedo
 
11' A. Rebic (0:1)
 
R. Lewandowski 37'
 
46' M. Hasebe
 
47' J. Willems
 
(1:1) R. Lewandowski 53'
 
82' A. Rebic (1:2)
 
84' A. Rebic
 
K. Coman 86'
 
90' M. Gacinovic (1:3)
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Damit soll es das mit der Berichterstattung aus dem Berliner Olympiastadion gewesen sein. Wir danken für die Aufmerksamkeit und wünschen noch einen schönen Abend!
 
Sein Nachfolger Niko Kovac verdirbt Don Jupp den glorreichen Abgang. Der neue Bayern-Coach verabschiedet sich von der Eintracht mit dem Pokalsieg. Und dann fiebern die Frankfurter Spieler dem entscheidenden Moment entgegen. Kapitän Alexander Meier, der heute nicht spielte, und sein Vertreter David Abraham stehen bereit und nehmen die Trophäe vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Empfang. Der Rest ist unbändiger Jubel. Wir gratulieren Eintracht Frankfurt zum DFB-Pokalsieg 2018!
 
Inzwischen läuft die Siegerehrung. Zunächst sind die Unparteiischen an der Reihe, die heute wahrlich einen schweren Job hatten. Dann schreiten die Spieler des unterlegenen Finalisten auf das Podium, um sich wenig begeistert ihre Medaillen abzuholen. Der Abschied von Jupp Heynckes bleibt ohne krönende Titelehren.
 
Ihre wenigen Möglichkeiten nutzten die Hessen konsequent. Fünf Frankfurter Bälle flogen heute aufs Tor, drei zappelten im Netz. Diese Effizienz, gepaart mit dem Defensivkonzept, dem unbändigen Einsatz und der Willenskraft, brachte dem Außenseiter den Erfolg. Wie von Kovac vorhergesagt, benötigte die Eintracht eine Leistung am Maximum. Zudem profitierten die Frankfurter davon, dass der FC Bayern nicht in Bestform auftrat. Eine Portion Glück bei den Lattenschüssen der Münchener und bei zwei Schiedsrichterentscheidungen halfen natürlich auch.
 
Eintracht Frankfurt ist DFB-Pokalsieger 2018! Bei den Hessen bricht Jubel aus. Und beim FC Bayern München ist man entsetzt. Die Spieler des Rekordmeisters verstehen nicht, wie ihnen der vermeintlich klare Elfmeter in der Nachspielzeit verweigert werden konnte. In der Tat war das beim Einsatz von Kevin-Prince Boateng gegen Javi Martinez tendenziell eher ein Strafstoß. Doch der Favorit hatte gut 90 Minuten Zeit, um die spielerische Überlegenheit in Zahlbares zu verwandeln. Chancen dafür gab es genug. Immerhin gelang dem deutschen Meister der zwischenzeitliche Ausgleich. Doch danach setzten die Männer von Jupp Heynckes nicht entschlossen genug nach, entließen den Gegner wieder aus der Umklammerung.
90.+6.
Unmittelbar danach ist Schluss!
90.+6.
Nach einem Münchener Eckstoß kontert die Eintracht. Da Sven Ulreich mit vorn ist, steht das Tor vollkommen leer. Mijat Gacinovic macht sich auf den Weg, lässt sich nicht mehr stoppen und hat keine Mühe, genüsslich zu vollstrecken.
90.+6.
Toooor! FC Bayern München - EINTRACHT FRANKFURT 1:3 - Torschütze: Mijat Gacinovic
90.+5.
Offenbar kommt das Signal der Video-Assistenten. Felix Zwayer eilt zum Monitor, um sich die Szene anzusehen. Den Elfmeter kann man geben. Nein, man sollte ihn geben. Zwayer tut es überraschenderweise nicht.
90.+4.
Kevin-Prince Boateng zieht im eigenen Sechzehner mit dem rechten Fuß voll durch, trifft Javi Martinez im Moment der Ballannahme an der Achillesferse. Die Münchener wollen einen Strafstoß. Rudelbildung auf dem Platz!
90.+3.
Ecke für den FC Bayern! Sven Ulreich stürmt nach vorn. 
90.+2.
Doch die Frankfurter hauen sich rein. David Abraham schleppt den Ball nach vorn, nimmt somit viel Zeit von der Uhr. Die Hessen kämpfen bis zum letzten Blutstropfen.
90.+1.
Jetzt muss der große Favorit alles nach vorn werfen. Und die Minuten verrinnen.
90.
Wo bleibt die Münchener Schlussoffensive? Mit Ablauf der regulären Spielzeit bekommt der Rekordpokalsieger eine Gnadenfrist von vier Minuten eingeräumt.
89.
Taktischer Natur ist der Wechsel von Niko Kovac. Für den vermeintlichen Frankfurter Pokalhelden Ante Rebic kommt Sebastien Haller.
87.
Jupp Heynckes wirft Sandro Wagner ins Gefecht. Der ehemalige deutsche Nationalstürmer soll in den wenigen verbleibenden Minuten die Kohlen aus dem Feuer holen. Franck Ribery räumt das Feld.
86.
Wegen eines taktischen Fouls an Kevin-Prince Boateng im Mittelkreis fängt sich Kingsley Coman die Gelbe Karte ein.
84.
Seine ausgiebige Jubelarie bringt Ante Rebic noch die Gelbe Karte ein.
84.
Nun ist guter Rat teuer für den FC Bayern. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um dieses Malheur zu korrigieren.
83.
Nach einem Pass von Danny da Costa geht Ante Rebic auf und davon, entwischt den gegnerischen Verteidigern. Dann hat der Stürmer auch noch die Nerven die Kugel über Seven Ulreich in die Maschen zu heben. Noch aber heißt es Bangen bei den Eintracht-Fans. Im Vorfeld war Kevin-Prince Boateng mit der Hand am Ball. Die Video-Referees monieren das. Felix Zwayer schaut sich das selbst an - und gibt das Tor!
82.
Toooor! FC Bayern München - EINTRACHT FRANKFURT 1:2 - Torschütze: Ante Rebic
80.
Joshua Kimmich tritt einen Eckball von der rechten Seite. In der Mitte schraubt sich Mats Hummels nach oben. Lukas Hradecky kommt an diesen Kopfball nicht heran. Von der Lattenunterkante springt die Kugel zurück ins Feld.
78.
Erneut gelingt es den Hessen, sich zu befreien. Ergebnis der Bemühungen ist ein weiterer Eckball. Gefahr beschwört man damit aber nicht herauf.
76.
Inzwischen gibt der Favorit den Ton wieder deutlicher an. James Rodriguez dringt auf der linken Seite in den Sechzehner ein. Dessen Hereingabe ist für Robert Lewandowski gedacht. Letztlich ist es wohl Carlos Salcedo, der da noch dran ist. Die Kugel fliegt knapp am langen Eck vorbei.
74.
Niko Kovac bringt nun Marco Russ für Jonathan de Guzman.
72.
Nach einem Foul von David Abraham an David Alaba liegt der Ball in sehr aussichtsreicher Position zum Freistoß für den deutschen Meister bereit. Diese Gelegenheit halblinks an der Strafraumkante lässt sich Robert Lewandowski nicht nehmen, setzt seinen Rechtschuss aber zu hoch an.
70.
Kingsley Coman gibt sein Comeback nach Verletzung, ersetzt jetzt Thomas Müller. Dessen Kapitänsbinde wandert an den Arm von Franck Ribery.
69.
Joshua Kimmich bringt die Kugel flach von der rechten Seite herein. Corentin Tolisso befindet sich in aussichtsreicher Position, ihm aber gelingt die Ballannahme nicht gut genug. Die Kugel springt zu weit vom Fuß.
68.
Auf der Gegenseite nimmt sich der FC Bayern eine Auszeit. Da läuft im Spiel nach vorn aktuell nicht allzu viel.
66.
Halbrechts an der Strafraumkante holt Omar Mascarell zum Rechtsschuss aus. Sven Ulreich geht auf Nummer sicher und faustet die Pille aus der Gefarenzone.
65.
Derzeit schafft sich die Eintracht Entlastung, verlagert das Geschehen in die gegnerische Hälfte und erarbeitet sich sogar mehrere Eckstöße.
64.
Auch wenn Thiago ganz und gar nicht mag, der spanische Nationalspieler muss den Platz verlassen. Jupp Heynckes schickt Corentin Tolisso auf den Rasen.
61.
Jetzt schwimmen sich die Frankfurter mal wieder etwas frei. Mijat Gacinovic flankt von der linken Seite. Halbrechts an der Strafraumgrenze nimmt Kevin-Prince Boateng die Hereingabe volley mit der rechten Innenseite und schießt knapp rechts am Tor vorbei.
60.
Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Niko Kovac holt Marius Wolf vom Feld, um Mijat Gacinovic zu bringen.
60.
Die Hessen stehen sehr tief. Wie lange wird das gut gehen? Eine Ecke von James Rodriguez segelt von der linken Seite herein. Im Zentrum rauscht Mats Hummels heran, erwischt den Kopfball aber nicht voll. Dieser fliegt deutlich rechts am Kasten von Lukas Hradecky vorbei.
56.
In der Folge bleibt der Rekordpokalsieger überlegen. Wie wird die Eintracht jetzt mit der Situation umgehen? Zunächst scheint es so, als liefe die Partie unverändert weiter. Frankfurt verteidigt und der FC Bayern führt überwiegend den Ball.
54.
Niklas Süle initiiert den Angriff mit einem starken Pass in die Gasse. Auf der rechten Seite bietet sich Joshua Kimmich somit etwas Platz. Klug spielt dieser den Ball in den Rücken der Abwehr. Auf Höhe des Elfmeterpunktes lauert Robert Lewandowski. Dessen Linksschuss wird von Omar Mascarell noch leicht abgefälscht und landet unten im rechten Eck. Der polnische Stürmer macht mit seinem sechsten Pokaltreffer einen weiteren Schritt in Richtung Titel des Torschützenkönigs dieser Pokalsaison.
53.
Toooor! FC BAYERN MÜNCHEN - Eintracht Frankfurt 1:1 - Torschütze: Robert Lewandowski
51.
So langsam möchte der FC Bayern wieder in die Gänge kommen. Geduld hat man ja bisher bewiesen. Jetzt aber muss Tempo rein - und vor allem Bewegung. Nur so lassen sich Räume aufreißen.
49.
Nun erarbeiten sich die Hessen ihren zweiten Eckstoß der Partie. Jonathan de Guzman bringt diesen von der rechten Seite herein. Einen Abnehmer im Eintracht-Trikot findet der Kanadier nicht.
47.
Erneut legt die Eintracht gut los. Von der linken Seite segelt eine Flanke von Jetro Willems in den Strafraum. Kevin-Prince Boateng setzt sich im Kopfballduell gegen Mats Hummels durch. Sven Ulreich jedoch hat wenig Mühe.
46.
Ohne personelle Veränderung schicken beide Trainer ihre Mannschaften vor 74.322 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion in den zweiten Spielabschnitt.
46.
Das Runde rollt wieder über das Grüne.
 
In beiden Kurven wird gezündelt. Böller und bengalische Feuer sorgen für heftige Rauchentwicklung. Die Nebelschwaden ziehen nun übers Spielfeld. Der Anpfiff der zweiten Hälfte verzögert sich.
 
In der Folge spielte nahezu ausnahmslos der FC Bayern. Chancen waren für den Rekordmeister bereits reichlich vorhanden. Die allerdings ließ der Favorit allesamt liegen. Die Eintracht schwärmte nur noch sporadisch zu Angriffen aus. Eine weitere im Ansatz gute Gelegenheit besaß das Team von Niko Kovac noch. Mehr Offensivdrang entwickelten die Hessen nicht. Dennoch bewiesen sie in ihren wenigen Aktionen, dass der Gegner stets höllisch auf der Hut sein muss. Blind nach vorn zu rennen, wird für den Rekordpokalsieger im zweiten Durchgang kaum das Erfolgsrezept sein.
 
Überraschend führt Eintracht Frankfurt im 75. DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern München zur Pause mit 1:0. Zwar starteten die Hessen richtig couragiert in die Partie, verzeichneten in den ersten Minuten die größeren Spielanteile, doch es dauerte nicht lange, bis der Rekordmeister entschlossen nach dem Zepter griff und mit dem Lattenfreistoß von Robert Lewandowski die erste Großchance generierte (8.). Es schien so, als würde die Partie ihren erwarteten Verlauf nehmen. Dann jedoch starteten die Frankfurter einen ersten Konter und brachten diesen erfolgreich zum Abschluss (11.). Ante Rebic als Balleroberer und Torschütze sowie Kevin-Prince Boateng als Passgeber waren die Protagonisten dieser Szene.
45.+3.
Dann bittet der Schiedsrichter die Akteure zu erfrischendem Pausenwasser in die Kabinen.
45.+2.
Felix Zwayer möchte die Akteure offenbar zu mehr Vorsicht im Zweikampf ermahnen. Nun sieht auch Jetro Willems nach einem Foul an Joshua Kimmich Gelb.
45.+1.
Eben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Drei Minuten soll es noch oben drauf geben.
45.+1.
Wie eben Robert Lewandowski sieht nun auch Makoto Hasebe eine etwas harte Gelbe Karte - nach einem ungestümen, aber eher harmosen Einsatz gegen Thiago.
44.
Omar Mascarell verlagert das Spiel auf die rechte Seite. Von dort flankt Danny da Costa in die Mitte. Nahe des Elfmeterpunktes geht Marius Wolf mit dem Kopf zum Ball. Seine Verlängerung fliegt deutlich links am Kasten von Sven Ulreich vorbei.
42.
Jetzt bekommt der Rekordpokalsieger mal etwas Platz. Robert Lewandowski versucht, links an der Strafraumgrenze mit der Hacke zu Franck Ribery abzulegen, schießt sich dabei aber selbst an.
40.
In dieser Phase hält die Eintracht das Geschehen besser vom eigenen Strafraum fern. Doch wenn die Männer von Niko Kovac den Kontrahenten nicht ausgerechnet im Konter erwischen, strahlen sie keinerlei Gefahr aus.
37.
Robert Lewandowski geht recht forsch in einen Zweikampf mit Makoto Hasebe. Felix Zwayer erachtet das als gelbwürdig. Für den Angreifer ist es die zweite Verwarnung der laufenden Pokalsaison.
37.
Nach langer Zeit starten die Hessen mal wieder einen Konter. Schon wieder macht sich Ante Rebic auf den Weg, lässt dann links in der Box Niklas Süle stehen. Der Pass in die Mitte gelingt nicht auf den Punkt. Dort steht Jonathan de Guzman vollkommen frei, kommt aber eben nicht an den Ball.
35.
Omar Mascarell hindert Franck Ribery mit einem Foul am Durchbrechen in Richtung Sechzehner. Um den fälligen Freistoß in halblinker Position kümmert sich Robert Lewandowski. Die Mauer stellt erneut kein Hindernis für den Polen dar. Diesmal aber kommt sein Rechtsschuss nicht aufs Tor, fliegt links am Gehäuse von Lukas Hradecky vorbei.
33.
Halbrechts im Strafraum nimmt Thomas Müller den Ball gut an und sucht umgehend den Abschluss. Dieser Rectsschuss gerät nicht platziert genug. Lukas Hradecky ist aufmerksam und hält sicher.
31.
Da sich keine aussichtsreichen Anspielstationen bieten, probiert es Thiago aus der zweiten Reihe. Der Rechtsschuss ist allerdings zu hoch angesetzt. Da muss Lukas Hradecky keinen Finger krümmen.
30.
James Rodriguez tritt einen Freistoß aus nahezu zentraler Position hoch in den Sechzehner. die Fankfurter Kopfballabwehr gerät zu kurz. Links in der Box nimmt Thomas Müller die Kugel volley mit dem linken Fuß, bleibt mit dem Schuss aber hängen.
28.
Noch also muss man sich beim Favoriten nicht sorgen, die Gelegenheiten sind da. Nutzen aber sollten die Männer von Jupp Heynckes diese irgendwann. Von der Eintracht ist derzeit wenig zu sehen, die konzentriert sich auf die Defensive.
26.
Jetzt häufen sich die Chancen für den Rekordmeister. Robert Lewandowski bricht links in der Box durch und hebt die Pille über den herausstürzenden Lukas Hradecky. Der Winkel ist ungünstig und der Ball hoppelt durch den Torraum - aber eben nicht über die entscheidende Linie.
24.
Thomas Müller treibt sich auf dem rechten Flügel herum und flankt hoch in den Strafraum. Joshua Kimmich geht kurz, lässt den nachlässigen Carlos Salcedo im Kopfballduell schlecht aussehen. Die Verlängerung fliegt knapp am linken Pfosten vorbei.
22.
Darüber hinaus lauern die Hessen jetzt natürlich auf Kontergelegenheiten. Marius Wolf macht sich über die rechte Seite auf den Weg, findet mit einer Hereingabe in die Mitte allerdings keinen Teamkollegen.
19.
Nach dem Gegentreffer haben die Münchener sofort wieder das Kommando übernommen. Und es deutet sich bereits an, dass sich nicht viele Räume bieten werden. Zudem funktioniert Frankfurts Abseitsfalle, was Robert Lewandowski in diesem Moment erfahren muss.
17.
Von der linken Seite flankt James Rodriguez in die Mitte. Thomas Müller strebt nach dem Kopfball, erwischt die Kugel aber lediglich mit der Schulter. Dennoch wird es gefährlich. Das Ding springt knapp am langen Eck vorbei.
16.
Kurz nachdem der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, kehrt Ante Rebic zurück. Wer geht in diesem Spiel schon freiwillig vom Platz? Da gilt es, auf die Zähne zu beißen.
15.
Nun liegt der Torschütze am Boden und bedarf medizinischer Versorgung. Die Partie wird unterbrochen, die Betreuer eilen auf den Platz.
14.
Für den Rekordmeister wird die Aufgabe jetzt nicht gerade leichter. Die euphorisierten Frankfurter werden jetzt mit noch größerem Engagement verteidigen. Und da müssen erst einmal Lücken gefunden werden.
13.
Urplötzlich gehen die Hessen drauf. Ante Rebic attackiert James nahe der Mittellinie und erobert den Ball. Danach startet der Kroate durch, bekommt das Kunstleder von Kevin-Prince Boateng in den Lauf gespielt. Der Angreifer behauptet sich im Zentrum gegen Süle und Martinez, zieht von der Strafraumgrenze mit dem rechten Fuß ab und trifft flach und unhaltbar ins linke Eck - zum zweiten Mal in dieser Pokalsaison.
11.
Toooor! FC Bayern München - EINTRACHT FRANKFURT 0:1 - Torschütze: Ante Rebic
10.
Inzwischen gibt der deutsche Meister den Ton an, reißt das Geschehen jetzt an sich. Die Eintracht wird derzeit in der Defensive gebunden.
8.
Um den fälligen Freistoß aus halblinker Position kümmert sich Robert Lewandowski selbst. Mit dem rechten Fuß zirkelt der polnische Stürmer die Kugel über die Mauer und Lukas Hradecky hinweg gegen die Lattenunterkante. Die Pille springt zurück ins Feld und setzt deutlich vor der Torlinie auf.
7.
Kurz vor dem eigenen Sechzehner stellt Carlos Salcedo seinen Körper in den Laufweg von Robert Lewandowski und fängt sich eine frühe Gelbe Karte ein.
5.
Erst jetzt trägt der Rekordpokalsieger einen ersten Angriff vor, der über die rechte Seite angekurbelt wird. Die Flanke von James Rodriguez findet zuächst keinen Mitspieler. Dennoch kommt Thomas Müller kurz darauf zum Abschluss, verzieht mit dem linken Fuß aber deutlich.
3.
In der Tat hat die Eintracht bislang mehr von der Partie. So spielt sich das Geschehen vornehmlich in der Münchener Hälfte ab. Für eine nennenswerte Torannährung reicht es allerdings noch nicht.
2.
Durchaus couragiert geht der Außenseiter die Begegnung an, ist in der Anfangsphase bemüht, den favorisierten Gegner zu beschäftigen. Von bayrischer Dominanz ist noch weit und breit nichts zu sehen.
2.
Passend zu diesem nationalen Saisonhöhepunkt zeigt sich das Wetter in der Hauptstadt von der besten Seite. Keine Wolke trübt bei noch knapp 20 Grad den blauen Himmel. Die Sonne allerdings geht in etwa einer Stunde unter und schafft es mittlerweile nicht mehr, ihre Strahlen ins Stadioninnere zu senden. Dort bietet der Rasen hervorragende Bedingungen für ein unterhaltsames Fußballspiel - vor über 75.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion.
1.
In diesem Moment gibt Felix Zwayer die Partie frei. Das 75. DFB-Pokal-Finale läuft.
 
Nun treten sich die beiden Mannschaftskapitäne Thomas Müller und David Abraham zur Platzwahl gegenüber. Ersterer gewinnt die Seitenwahl, damit bekommen die Frankfurter den Ball und dürfen anstoßen.
 
Inzwischen versammeln sich die Hauptdarsteller auf dem Rasen des Olympiastadions und nehmen Aufstellung für den offiziellen Teil. Und dazu gehört bei einem Pokal-Endspiel natürlich die Nationalhymne.
 
Kurz vor dem Anpfiff widmen wir uns dem Unparteiischengespann. Mit der Spielleitung wurde Felix Zwayer betraut. Der FIFA-Referee feiert ausgerechnet heute seinen 37. Geburtstag, wozu wir natürlich gratulieren. Für ihn ist es das 19. DFB-Pokalspiel, aber das erste Finale in diesem Wettbewerb. An seiner Seite agieren Thorsten Schiffner und Markus Häcker mit der Fahne in der Hand. Patrick Ittrich bietet Unterstützung als vierter Offizieller an. Als Video-Assistenten fungieren Bastian Dankert und Rene Rohde.
 
Übrigens entschied der FC Bayern München beide Bundesligaspiele dieser Saison für sich. In Frankfurt gab es einen 1:0-Sieg und Ende April in München hießt es am Ende 4:1.
 
Niko Kovac, zur kommenden Saison pikanterweise Nachfolger von Heynckes in München, weiß um die Schwere der heutigen Aufgabe. Seine Mannschaft muss "sehr nah an ihr Maximum kommen. Wenn wir das alles abrufen, was uns über die Saison gesehen stark gemacht hat, dann haben wir eine Chance. Und wir müssen darauf hoffen, dass die Bayern nicht ihren besten Tag erwischen. Dann können wir dieses Spiel gewinnen."
 
Zurück zur Partie hier im Berliner Olympiastadion: Für Jupp Heynckes soll es der krönende Abschluss einer glanzvollen Trainerkarriere werden: "Berlin ist das deutsche Wembley - mit einer wunderbaren Atmosphäre. Es ist sicher noch ein Highlight in meiner Biographie. Daran erinnert man sich später gerne." Besonders natürlich im Falle eines Triumphs, doch "die Eintracht hat eine sehr, sehr gute Bundesliga-Runde gespielt. Sie waren letztes Jahr im Pokal-Endspiel und jetzt wieder. Sie spielen mit großem Engagement, viel Ehrgeiz und Leidenschaft. Und sie spielen auch guten Fußball. Wir sind gewarnt."
 
Den totalen Pokaltriumph jedoch kann es für den FC Bayern München heute nicht geben. Zwar hatten auch die Bundesligadamen das Endspiel erreicht, unterlagen am Nachmittag in Köln aber dem VfL Wolfsburg unglücklich im Elfmeterschießen.
 
Auch die Eintracht patzte am vergangenen Samstag, unterlag auf Schalke mit 0:1 und rutschte in der Tabelle noch auf Platz acht ab - und damit aus der Europapokalrängen. Nun müssen die Frankfurter gewinnen, um in der kommenden Saison international spielen zu dürfen. Als Pokalsieger würde den Hessen ein Platz in der Gruppenphase der Europa League winken. Sollte der FC Bayern heute das bessere Ende haben, würden der VfB Stuttgart frohlocken, dürfte als Bundesligasiebter in der Qualifikation der Europa League antreten.
 
Was die aktuelle Form betrifft, so war der Rekordmeister nach dem Aus in der Champions League und dem lange Zeit feststehenden Meisterschaftstriumph kaum noch gefordert und fing sich am letzten Bundesligaspieltag prompt eine 1:4-Pleite gegen Stuttgart ein.
 
Nach dem Aufgalopp beim Chemnitzer FC hatte der deutsche Meister richtig schwere Aufgaben zu bewältigen. Die Rasenballer aus Leipzig bezwang der FCB auf sächsischer Wiese im Elfmeterschießen. Danach setzte man sich knapp mit 2:1 gegen Borussia Dortmund durch. Und nach der Pflichtübung beim Drittligisten Paderborn bescherte das Los im Halbfinale Bayer 04 Leverkusen als Gegner. Den hatten die Männer aus der bayrischen Landeshauptstadt auswärts beim 6:2 letztlich bestens im Griff.
 
Auf dem Weg durch die aktuelle Pokalsaison stellten für die Frankfurter mit TuS Erndtebrück und dem 1. FC Schweinfurt 05 zwei Viertligisten nicht die ganz großen Hürden dar. Und obwohl vor dem Achtelfinale gegen den 1. FC Heidenheim auf dem Papier ebenfalls ein Klassenunterschied bestand, quälte sich die Eintracht gegen den Zweitligisten durch die Verlängerung zu einem 2:1-Erfolg. Weniger Mühe hatte man danach gegen Mainz 05 (3:0). Und im Halbfinale räumten die Hessen den FC Schalke 04 mit 1:0 aus dem Weg.
 
Übrigens hat es die heutige Finalkonstellation schon einmal gegeben. Im Jahr 2006 gewannen die von Felix Magath trainierten Münchener durch ein Kopfballtor von Claudio Pizarro mit 1:0 gegen die von Friedhelm Funkel betreute Eintracht. In drei weiteren DFB-Pokalspielen setzte sich der FC Bayern ohne Gegentreffer durch. Lediglich im ersten Vergleich - einem Halbfinale 1974 - siegten die Hessen. Im Anschluss holten sie auch den Pokal.
 
Zum 22. Mal steht der FC Bayern München im Endspiel. Bislang behielt der Klub 18 Mal die Oberhand - zuletzt 2016. Der Rekordmeister ist also zugleich Deutschlands Rekordpokalsieger. An diese Quote kommt Eintracht Frankfurt nicht heran. Die Hessen spielen zum achten Mal um die Trophäe, die bislang in vier Fällen in ihren Händen landete - letztmals 1988. Im vergangenen Jahr scheiterten die Hessen im Finale an Borussia Dortmund.
 
Einst im Sommer 2017 nahmen 64 Mannschaften mit unterschiedlich großen Hoffnungen und Wünschen den DFB-Pokal-Wettbewerb in Angriff. Seit jenen Augusttagen wurden 62 Partien absolviert, 218 Tore geschossen. Mehr als 1,2 Millionen Zuschauer verfolgten mitunter spannende Spiele. Und nun - neun Monate später sind zwei Mannschaften verblieben, die ihren Traum von Berlin wahr machen dürfen und im 75. Pokalfinale um den Titel spielen werden.
 
Auf Frankfurter Seite bestritten einzig Lukas Hradecky, David Abraham und Ante Rebic das letztjährige Pokalfinale mit der Eintracht. Beim FC Bayern stehen erstmals nach langer Verletzungspause Manuel Neuer und Kingsley Coman im Kader, nehmen zunächst auf der Bank Platz. Eine interessante personelle Konstellation wäre auch das Bruder-Duell gewesen, doch Jerome Boateng (Oberschenkelverletzung) fehlt wie die Teamkollegen Arjen Robben (Adduktorenbeschwerden) und Arturo Vidal (Knieverletzung). So muss Halbbruder Kevin-Prince Boateng ohne die familiäre Komponente klar kommen.
 
Selten genug kommt es vor, dass bei einem Bayern-Gegner mehr rotiert wird. Niko Kovac tut das, entschließt sich zu vier Umstellungen. Gezwungenermaßen muss der Eintracht-Coach auf Gelson Fernandes verzichten, der aufgrund einer Rotsperre fehlt. Darüber hinaus landen Marco Russ, Mijat Gacinovic und Sebastien Haller auf der Bank. Die offenen Plätze in der Startelf nehmen Makoto Hasebe, David Abraham, Jonathan des Guzman und Ante Rebic ein.
 
Im Vergleich zum letzten Bundesligaspiel nimmt Jupp Heynckes übersichtliche zwei Änderungen vor. Anstelle von Rafinha und Corentin Tolisso (beide Bank) dürfen heute David Alaba und Javi Martinez auflaufen.
 
Dem stellt sich Eintracht Frankfurt in folgender Anfangsformation entgegen: Hradecky - da Costa, Abraham, Salcedo, Willems - Hasebe - Wolf, Mascarell, de Guzman, Rebic - Boateng.
 
Ohne Umschweife widmen wir uns gleich zu Beginn unserer Berichterstattung den personellen Angelegenheiten des Abends. Die beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen sind da. Der FC Bayern München geht die heutige Aufgabe mit diesen elf Spielern an: Ulreich - Kimmich, Süle, Hummels, Alaba - Rodriguez, Martinez, Thiago - Müller, Ribery - Lewandowski.
 
Herzlich willkommen zum FInale des DFB-Pokals zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt.

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