BEENDET
2:0
(1:0)
 
 
BEENDET
1:3
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BEENDET
0:1
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BEENDET
4:1
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BEENDET
0:4
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BEENDET
0:5
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BEENDET
3:2
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n.V.
BEENDET
1:3
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BEENDET
2:3
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BEENDET
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BEENDET
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BEENDET
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BEENDET
2:5
(1:2)
 
 
BEENDET
1:0
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BEENDET
3:1
(0:0)
 
 
BEENDET
4:5
(0:0)
 
 
n.E.
Bremen
BEENDET1:0(1:0)
Hoffenheim
 
(1:0) I. Belfodil 30'
 
41' B. Hübner
 
I. Belfodil 41'
Kommentar
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1899 wird hoffen, dass die angeschlagenen Sandro Wagner, Serge Gnabry und Nadiem Amiri möglichst schnell wieder spielfit werden. Am Samstag muss es gegen Borussia Mönchengladbach aber wohl erneut ein ausgedünnter Kader richten und vor allem offensiv zielstrebiger agieren. Für heute soll es das von dieser Stelle gewesen sein. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und auf Wiederlesen!
 
Die TSG wiederum behält ihre Ergebniskrise bei. Angesichts der vielen verletzten Spieler boten Julian Nagelsmanns Schützlinge keine schlechte Vorstellung. Es fehlte jedoch gegen defensiv diszipliniert agierende Werderaner der nötige Spielwitz und am Ende auch das Glück. Zwei Aluminiumtreffer mögen die einzigen nennenswerten Chancen in Durchgang zwei gewesen sein, es liegt aber in der Natur der Sache, dass in diesem Fall nicht viele Zentimeter zu einer möglichen Verlängerung fehlten. 
 
Jiri Pavlenka rettet Werder Bremen den ersten Sieg gegen einen Bundesligisten in dieser Saison. Damit hält der SVW seine beachtliche Heimserie im DFB-Pokal und bleibt seit 1988 ungeschlagen. Bremen erkämpft sich dieses Erfolgserlebnis gegen ein spielerisch überlegenes Hoffenheim, darf und wird aus diesem Spiel aber das nötige Selbstvertrauen tanken, um beispielsweise schon am Sonntag gegen den FC Augsburg endlich auch in der Bundesliga zu siegen.
90.+5.
Dann ist Schluss! Werder Bremen zieht durch ein 1:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim ins Achtelfinale ein.
90.+4.
Hoffenheim kommt in der letzten Minute der anvisierten Nachspielzeit nochmals zu einem Freistoß aus dem Mittelkreis. Kobel rückt mit auf, kommt zum Kopfball, doch Pavlenka pflückt das Leder locker aus der Luft.
90.+3.
Wenig später behindern sich Kramaric und Kaderabek am langen Pfosten gegenseitig. Da war einmal mehr ein Abschluss am langen Pfosten möglich.
90.+3.
Da ist die Riesenchance zum Ausgleich! Nach einer Flanke von Demirbay aus dem Halbfeld setzt Aushilfsstürmer Hübner am langen Pfosten aus zehn Metern zum Flugkopfball an. Der Ball springt per Aufsetzer in Richtung linkes Eck, doch Pavlenka lenkt das Leder mit einer Weltklasse-Parade an die Latte, von wo der Ball ins Toraus springt.
90.
Vier Minuten werden im Weserstadion nachgespielt. Kramaric hält aus 22 Metern halblinks vor dem Strafraum drauf, doch sein Schuss ist zu unplatziert. Pavlenka hält den Ball im halbrechten Eck sicher. 
89.
Nach einem Querschläger in Werders Hintermannschaft kommt Ochs 20 Meter vor dem Tor an den Ball. Der junge Hoffenheimer versucht, den Ball in den Strafraum durchzustecken, doch Veljkovic steht am Elfmeterpunkt goldrichtig, klärt das Leder vor den heranstürmenden Uth und Hübner. Am Ende bekommt er sogar den Freistoß, weil Hübner mit der offenen Sohle das Leder erobern will.
88.
Werder versucht sich im Grunde genommen seit knapp 20 Minuten über die Zeit zu kämpfen. Augustinsson nimmt dafür wichtige Sekunden von der Uhr, als er tief in der gegnerischen Hälfte einen Verteidiger anschießt und einen Einwurf auf der rechten Seite herausholt.
86.
Ulisses Garcia verliert den Ball links neben dem eigenen Strafraum. Kaderabek grätscht das Leder in den Sechzehner, wo Demirbay aber nur mit dem rechten Fuß an den Ball kommt, gegen drei Mann abdrehen muss und letztlich einen Lupfer über die Abwehrreihe hinweg ins Aus fabriziert. 
84.
Hoffenheim baut Druck auf, sorgt aber nach wie vor kaum für Abschlüsse in Tornähe. Werder hat sich mittlerweile mit allen Mann tief in die eigene Hälfte zurückgezogen. Kainz sollte eigentlich Kruse unterstützen, steht nun aber 25 Meter vor dem eigenen Kasten und deckt den Raum hinter sich.
82.
Letzter Wechsel der Partie - zumindest, wenn das Ganze hier über 90 Minuten geht. Florian Kainz soll seine Schnelligkeit bei möglichen Kontern ausspielen. Für ihn geht Thomas Delaney vom Feld.
82.
Demirbay bringt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld mit viel Zug an den langen Pfosten. Dort enteilt Akpoguma seinem Gegenspieler, trifft das Leder aus spitzem Winkel mit dem Fuß aber nicht richtig und fabriziert eine Bogenlampe weit links neben das Tor.
79.
Philipp Ochs spielt aus 24 Metern einen Flachpass zentral in den Sechzehner. Kaderabek kann das Leder mit dem Rücken zum Tor gegen Moisander behaupten, kann das Leder im zweiten Schritt dann jedoch nicht verarbeiten und stolpert die Kugel in Richtung Pavlenka.
77.
Pavlenka wehrt die Ecke von Kerem Demirbay mit den Fäusten ab. Ochs bringt den Ball aus dem Rückraum nochmals in den Sechzehner zurück, doch bis dahin ist der tschechische Schlussmann längst wieder aufgestanden und holt erneut die Fäuste raus.
76.
Nico Schulz erarbeitet der TSG im direkten Duell mit Bauer auf dem linken Flügel die nächste Ecke.
74.
Nachdem Werder die anschließende Ecke nicht konsequent genug klärt, segelt der Ball in hohem Bogen zurück ins Strafraumzentrum. Uth steht mit einem Mal sieben Meter vor dem Tor frei vor Pavlenka, trifft das von weit oben herabfallende Leder aber nicht. Moisander hatte ihn während der Ausholbewegung am Fuß getroffen, für einen Elfmeter war das aber zu wenig.
73.
Nach einem Fehlpass von Max Kruse läuft Hoffenheim mit drei Mann auf ebenso viele Verteidiger der Bremer zu. Uth schleppt den Ball ins Zentrum, spielt fünf Meter vor dem Sechzehner aber einen schwachen Ball auf Kramaric am linken Strafraumeck. Der Kroate muss abdrehen und spielt den Ball auf Demirbay zurück, dessen Steilpass auf den links durchgelaufenen Schulz wird jedoch von einem Bremer ins Toraus abgefälscht. Auch das hätte man viel besser ausspielen können!
72.
Werder ist im Moment Herr der Lage. Die Bremer halten Hoffenheim größtenteils vom eigenen Strafraum fern und haben mit Ausnahme des Lattenschusses von Kramaric in den zweiten 45 Minuten bislang noch nichts zugelassen.
70.
Dass Julian Nagelsmann im Moment ein wenig das Vertrauen in seine Offensive fehlt, zeigt der bereits dritte Wechsel in der 70. Minute. Mit Ochs kommt ein weiterer schneller Angreifer für Lukas Rupp.
69.
Ulisses Garcia kommt nach einem etwas besser ausgespielten Konter der Hausherren aus der Distanz zum Schuss. Der Schweizer trifft den Ball aber nicht richtig und verschenkt somit diese Gelegenheit.
67.
Hoffenheim sucht in den letzten Minuten den Weg in Werders Gefahrenzone. Dabei spricht es bei allem Respekt für Florian Hübner jedoch nicht für die TSG, dass der Ex-Ingolstädter sich aus der Innenverteidigung bereits jetzt genötigt sieht, mit langen Bällen zu operieren. Vom Kurzpassspiel der Hoffenheimer ist im Moment nichts zu sehen. Für die Brechstange fehlt ein Spieler wie Sandro Wagner im Sturmzentrum.
65.
Hübner versucht sich verstärkt als Ballverteiler aus der eigenen Hälfte und spielt den nächsten langen hohen Pass in Richtung Werders Sechzehner. Sein erneutes Zuspiel springt in der Schnittstelle zwischen Innen- und Rechtsverteidiger auf, doch Schulz kommt einen Tick zu spät und verliert im Anschluss das Kopfballduell gegen Veljkovic.
64.
Auswechslung Philipp Bargfrede Maximilian Eggestein
62.
Hübner sucht Schulz mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte. Diesen Steilpass kann jedoch auch der flinke Schulz nicht erlaufen.
61.
Alexander Nouri wechselt nun ebenfalls. Max Kruse gibt sein Heimcomeback und ersetzt den umtriebigen Ishak Belfodil. Bislang wirkte der Algerier jedoch nicht so, als ob ihn die Kräfte verlassen hätten.
59.
Der nächste Flügelspieler kommt in die Partie. Jetzt tauscht Nagelsmann die linke Seite aus und bringt Nico Schulz für Steven Zuber.
56.
Grilic versucht es mit dem nächsten Distanzschuss, doch auch der Versuch des Ex-Bremers segelt über den Kasten und sorgt kaum für Gefahr.
54.
Hoffenheim kommt besser aus der Kabine, erspielt sich mehr Abschlüsse, aber hat dennoch Probleme, konstant Gefahr heraufzubeschwören. Bremen verpasst es, mit besser ausgespielten Kontern für Entlastung zu sorgen.
52.
Kramaric steht aus 21 Metern beim Freistoß, nimmt einen kurzen Anlauf und zirkelt das Leder dann über die Mauer halblinks an die Querlatte. Da wäre Pavlenka machtlos gewesen!
51.
Nach einem Kopfball aus dem Halbfeld der Bremer Hälfte an den Strafraumkreis spitzelt Rupp das Leder vor Veljkovic weg und wird dann vom Serben getroffen. Es wird Freistoß für Hoffenheim aus 21 Metern Torentfernung geben.
49.
Hoffenheim fehlt die Abgezocktheit im letzten Angriffsdrittel. Nach zwei Doppelpässen durch die Mitte über Kramaric und Uth wird Letzterer links im Strafraum freigespielt. Uth entscheidet sich gegen den Schuss aus spitzem Winkel, steigt nochmal auf den Ball, aber verliert dann das Spielgerät. Das Leder rollt an die linke Strafraumkante, wo Zuber den Abschluss sucht, aber deutlich rechts über den Kasten zielt. Da wäre mehr drin gewesen!
47.
In den ersten Minuten scheint es so, als ob Rupp auf der rechten Seite den Platz von Uth einnehmen würde. Kaderabek hat sich im rechten Mittelfeld positioniert.
46.
Hoffenheim stößt zur zweiten Hälfte an. 45 Minuten bleiben, um das Pokalaus zu verhindern.
46.
Julian Nagelsmann reagiert zur Pause und bringt Pavel Kaderabek für Robin Hack. Damit soll offenbar das bislang lahmende Flügelspiel belebt werden. Gut möglich, dass Uth dafür ins Sturmzentrum rückt.
 
Schwierig zu sagen, ob die Führung für Werder Bremen bislang verdient ist. Die Hausherren machen der TSG mit einer guten kämpferischen Einstellung das Leben schwer, dabei bleibt die eigene Offensive bislang aber auf der Strecke. Ausnahme bleiben die Standards und das genügte eben bislang. Hoffenheim hat die reifere Spielanlage, findet in einer neuformierten Offensive aber bislang nicht die nötigen Lösungen gegen eine gut formierte Defensive der Bremer.
45.+1.
Halbzeit in Bremen! Werder führt mit 1:0 gegen den Tabellenvierten der Bundesliga.
45.
Hoffenheim hat knapp 65 Prozent Ballbesitz, doch die junge TSG-Truppe weiß damit bislang nichts anzufangen. Kein einziger Schuss auf das Tor steht für die Gäste zu Buche, Werder reichte ein Abschluss auf das Tor, wirkt aber auch nicht zwingend gefährlich.
43.
Florian Grilitsch versucht sich aus der Distanz, wie die vorherigen Versuche sorgt jedoch auch dieser Schuss nicht für Gefahr von Seiten der TSG.
41.
Warum der Algerier in dieser Situation jedoch Gelb bekommt, bleibt zunächst ein Rätsel. Offenbar hatte er für seinen neuen Lieblingsgegenspieler eine Verwarnung gefordert.
41.
Nach einem Allerweltsfoul im Mittelfeld an Belfodil kommt es zwischen den Bremern und den Gästen zur Rudelbildung. Hübner stürmt aus dem eigenen Strafraum heran und hält Belfodil den mahnend erhobenen Zeigefinger beinahe ins Gesicht. Dafür bekommt der Hoffenheimer eine Verwarnung.
39.
Nach Standards wirkt Werder am gefährlichsten. Junuzovic schlägt eine Flanke aus dem linken Halbfeld mit Zug zum Tor an den Elfmeterpunkt. Dort klärt Mark Uth in letzter Sekunde per Kopf, hätte aber letztlich doch nicht ranmüssen, weil Schiedsrichter Stieler die Aktion zuvor wegen eines Offensivfouls abgebrochen hatte.
36.
Rupp hat auf dem rechten Flügel etwas Platz und entscheidet sich in der Mitte der Bremer Hälfte für den Seitenwechsel. Zuber nimmt das hohe Zuspiel am linken Flügel an, findet mit seiner hohen Flanke aber nicht sein Anspielziel Mark Uth am langen Pfosten.
34.
Werder bekommt die nächste Standardsituation zugesprochen. Die Flanke von der halbrechten Seite wird schnell per Kopf geklärt, doch Junuzovic kommt aus 15 Metern an den Ball. Der Österreicher dreht sich um die eigene Achse in Richtung Tor, trifft das Leder jedoch nicht richtig und setzt seinen Dropkick harmlos ins rechte Toraus.
31.
Es hatte sich nicht angedeutet, doch dafür sind Standardsituationen manchmal eben auch da. Junuzovic schlägt eine Ecke von der linken Seite scharf an den kurzen Pfosten. Dort verlängert Delaney mit dem Hinterkopf ins Zentrum, wo Belfodil zwei Meter vor dem Tor das lange Bein ausfährt und das Leder unter die Latte drückt. Es ist Werders erster Treffer seit vier Pflichtspielen und Belfodils erstes Tor im Trikot der Bremer.
30.
Tooooor! SV WERDER BREMEN - TSG 1899 Hoffenheim 1:0 - Torschütze: Ishak Belfodil
29.
Hoffenheim kontert über die rechte Seite und läuft mit Hack und Uth auf drei Bremer zu. Der 19-jährige Youngster spielt das Leder etwas zu weit auf den rechten Flügel zu Uth, der anschließend sämtliches Tempo herausnehmen muss und mit dem schwachen linken Fuß nicht mehr flanken kann. Konter verschenkt!
27.
Werder kombiniert sich über Belfodil und Junuzovic bis an den gegnerischen Sechzehner. Etwas unfreiwillig legt Letzterer auf links zu Garcia ab. Der möchte diagonal vor dem Strafraum aus vollem Lauf flanken, schlägt die Hereingabe aber meilenweit nach oben und geradewegs in die Hände von Gregor Kobel, der das Leder sicher am langen Pfosten herunterpflückt.
26.
Hoffenheim gelingt der beste Angriff der Partie. Nach schnellem Kurzpassspiel über die rechte Seite kommt der Ball flach ins Zentrum, wo Demirbays Schuss aus 12 Metern erst in höchster Not von Veljkovic fünf Meter vor der Linie geblockt wird. 
25.
Im Anschluss an eine abgewehrte Standardsituation bringt Bargfrede das Leder von halblinks hoch zurück in den Strafraum. Delaney steht rechts im Sechzehner nicht im Abseits, köpft aus zehn Metern aber einen Meter links am Pfosten vorbei.
22.
Belfodil sorgt auf der anderen Seite für den zweiten Bremer Abschluss, doch auch der Algerier kann trotz bemühter Anfangsphase bislang nicht für Gefahr sorgen. Kobel sieht früh, dass auch dieser Schuss weit an seinem Kasten vorbeisegelt.
21.
Wenig später versucht sich Zuber am Fernschuss, zielt aber deutlich rechts vorbei.
19.
Hoffenheim greift in Ermangelung an Räumen im Sechzehner zum Distanzschuss. Hack zielt aus über 20 Metern aber deutlich drüber.
18.
Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld kommt Demirbay rechts im Sechzehner vor Garcia per Kopf an den Ball. Demirbay fabriziert eine kleine Bogenlampe, reagiert aber schneller als sein Gegenspieler und ist mit einer Drehung plötzlich kurz vor dem Fünfmeterraum am Ball. Erst im letzten Moment bekommt Garcia noch den Fuß dazwischen und verhindert einen Abschluss des Nationalspielers aus spitzem Winkel.
16.
Offensiv kommt von Werder Bremen in diesen Minuten nichts. Die Hausherren konzentrieren sich auf eine kompakte Defensive und stehen nicht selten mit allen Mann in der eigenen Hälfte.
14.
Chancen bleiben in diesen ersten knapp 15 Minuten weiter aus. Die TSG zeigt, wie so oft unter Nagelsmann, fußballerisch gute Ansätze. Bislang fehlt jedoch eine entscheidende Idee oder die letzte Genauigkeit in den Flanken, um zum Abschluss zu kommen. Kramaric läuft sich häufig auf den Flügeln fest. Die eigentlichen Außenspieler Rupp und Zuber kommen bislang kaum zur Geltung.
12.
Robert Bauer bekommt einen Schuss des Gegerns in die Magengrube und braucht eine kurze Pause. Diese nimmt er sich auf dem Platz und hält dadurch vorübergehend den Spielbetrieb auf.
10.
Junuzovic sucht Belfodil mit einem Steilpass rechts an die Strafraumgrenze, doch Vogt grätscht den Algerier mit einem starken Tackling ab.  
8.
Hoffenheim macht in der Anfangsphase das Spiel und kombiniert sich bis an die Strafraumgrenze des Gegners. Dann jedoch macht Werder die Räume extrem eng und zwingt die TSG zum bislang ergebnislosen Handballspiel um des Gegners Sechzehner. Bremen setzt auf aggressives Zweikampfverhalten und baut auf den entscheidenden Ballgewinn für anschließende Konter.
6.
Nach Vorlage von Belfodil kommt Junuzovic rechts im Strafraum zum Abschluss, wird jedoch umgehend von einem Verteidiger geblockt.
4.
Werder bekommt eine erste Ecke von der rechten Seite, doch Vogt ist am eigenen Fünfmeterraum auf Höhe des kurzen Pfostens am schnellsten am Ball und klärt mit einem Befreiungsschlag.
3.
Lukas Rupp wagt auf dem rechten Flügel einen Ausflug nach vorne, wird aber von Garcia und Delaney an der Eckfahne gestellt. Werders Spieler agieren von Beginn an konzentriert in den Zweikämpfen und erarbeiten sich in dieser Situation förmlich den Abstoß.
1.
Anstoß im Weserstadion! Bremen stößt an.
1.
6:5 lautet die Schussstatistik zugunsten des SVW. Die Statistik der Schüsse auf das Tor passt da schon besser zum Spiel. Dort hält der Zähler bei einem einzigen Abschluss, nämlich dem von Belfodil zum 1:0. Werder kämpft, Hoffenheim hat mehr vom Spiel. Mit den knapp 65 Prozent Ballbesitz weiß die junge TSG-Truppe aber nichts anzufangen. Es ist ein Kampfspiel - und das liegt den Hausherren deutlich mehr.
 
Ein erstes Ausrufezeichen kam am heutigen Abend übrigens bereits vom zweiten Krisenteam der Bundesliga. Bremens Gegner vom Sonntag, der 1. FC Köln, gewann in Berlin mit 1:3. Warum soll dann nicht auch Werder der erste Sieg gegen einen Bundesligisten in dieser Saison glücken?
 
Ebenso wie Serge Gnabry war auch Florian Grilitsch in der vergangenen Saison noch an der Weser angestellt, doch dem Österreicher blieb ein Wiedersehen mit den Kollegen damals noch ohne Platz im Kader verwehrt. Heute spielt der 22-Jährige von Anfang an bei den alten Kollegen. Natürlich hat er noch im Kopf, dass die TSG am 1. Spieltag dank eines abgefälschten Kramaric-Schusses zu Hause mit 1:0 gewann. Aber ob er auch weiß, dass Werder seit 1988 im Pokal nicht mehr zu Hause ausgeschieden ist und damit die längste Serie in diesem Wettbewerb hält?
 
Nicht zuletzt deshalb wird Hoffenheims ohnehin schon junges Team heute noch einmal jünger. Wie bereits in der 1. Runde bei Rot-Weiß Erfurt erhält der 19-jährige Ersatzkeeper Gregor Kobel heute eine weitere Bewährungschance im Tor anstelle von Oliver Baumann. Im Sturm darf der ebenfalls 19-jährige Robin Hack zeigen, ob er auch in seinem zweiten Pflichtspiel in dieser Saison für die TSG treffen kann. In Freiburg feierte der Nachwuchsmann Anfang Oktober mit einem Tor bereits einen Einstand nach Maß.
 
Da hilft es wenig, dass die TSG heute mit Sandro Wagner und Stefan Posch zwei weitere Verletzte unter der Woche im prall gefüllten Lazarett begrüßen musste. Wagner wird wegen Adduktorenbeschwerden geschont, Posch fehlt aufgrund einer Zerrung. Während Nadiem Amiri nach überstandener Wadenzerrung zumindest auf der Bank Platz nehmen kann, muss Serge Gnabry auf das Wiedersehen 2.0 verzichten, weil anhaltende Oberschenkelprobleme ihn am Einsatz hindern.
 
Sichert ist dieser Platz in Hoffenheim auf jeden Fall - am liebsten würden sie Julian Nagelsmann anketten. Sportlich gesehen lief es bei der TSG dennoch schon besser in dieser Saison. Unabhängig davon, ob der 30-jährige Trainer bei den Bayern gehandelt wird oder nicht, hat die TSG von den letzten fünf Pflichtspielen nur das Duell mit Basaksehir vergangenen Donnerstag gewonnen. Am Sonntag gab es ein bitteres Last-Minute-Remis in Wolfsburg. Noch ist man in allen Wettbewerben im Rennen und glänzt in der Liga von Platz 4 - soll diese Ausgangsposition gehalten werden, sollten aber schnell wieder die richtigen Ergebnisse her. 
 
Manch einer erkennt darin bereits ein Ultimatum für Alexander Nouri. Die Bilanz spricht derzeit wenig für den Trainer: Werder holte aus den letzten fünf Spielen zwar immerhin vier Remis, wartet jedoch auch seit mittlerweile vier Spielen auf einen Torerfolg. Ein Sieg wäre wichtig, um aus der medial spekulierten Schonfrist wieder einen sicheren Trainerstuhl vor der Winterpause zu machen.
 
"Wenn du saisonübergreifend zwölf Spiele in Folge nicht gewonnen hast, dann macht das etwas mit den Spielern, dann macht das etwas mit dem Trainer, und dann macht das auch etwas mit dem Verhältnis zwischen Trainer und Spielern", bringt Werders Sportchef Frank Baumann die Lage auf den Punkt: "Fakt ist, dass alle besser spielen können, aber das müssen wir auch auf den Platz bringen. Die nächsten zwei, drei Wochen sind entscheidend, da müssen wir punkten."
 
Wenn im DFB-Pokal zwei Bundesligisten gegeneinander spielen, spricht man mit Ausnahme der Beteiligung von Bayern München oder Borussia Dortmund selten von Außenseitern und Favoriten. Heute scheint das durchaus angebracht, wartet Werder Bremen doch mit Ausnahme des Pokalsiegs in Runde 1 gegen Chemnitz nach wie vor auf den ersten Saisonsieg.
 
1899 Hoffenheim möchte das Last-Minute-Remis in Wolfsburg vom Wochenende mit dieser Elf vergessen machen: Kobel - Akpoguma, Vogt, Hübner - Grilic, Demirbay - Rupp, Zuber - Uth, Hack, Kramaric.
 
Werder Bremen sucht den Weg aus der Krise. Folgende Herren sollen ihn im DFB-Pokal ebnen: Pavlenka - Bauer, Veljkovic, Moisander, U. Garcia - Bargfrede, Delaney - Gebre Selassie, Junuzovic, Augustinsson - Belfodil.
 
Herzlich willkommen zum Spiel der 2. Runde im DFB-Pokal zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim.

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