Vladimir Vukicevic mit 150. Einzelsieg erstmals im Endspiel der HTT-US-Open

Von Claus Lippert

Dienstag, 12.09.2017 | 16:09 Uhr
© Hobbytennistour

Der serbische Ranglisten-Erste Vladimir Vukicevic hat am Montag Abend als erster Spieler das Endspie...

Der serbische Ranglisten-Erste Vladimir Vukicevic hat am Montag Abend als erster Spieler das Endspiel der 26. HTT-US-Open 2017 in der Südstadt erreicht. Der 3fache HTT-Wimbledon-Champion beendete im Semifinale des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres den Erfolgsrun von Sensationsmann und Jovanovic-Bezwinger Matthias Moser, und steht bei seinem dritten Antreten nach 2014 und 2016 erstmals überhaupt im Finale der HTT-US-Open. Der 36jährige Routinier aus Sombor hatte auf dem Weg in sein insgesamt neuntes HTT-Grand-Slam-Karriere-Finale allerdings den ersten Satzverlust im Verlauf des Turniers zu beklagen und weitaus mehr Mühe als erwartet, ehe er den sechs Jahre jüngeren Kontrahenten nach exakt 1:57 Stunden Spielzeit mit 6:3, 3:6, 6:3 niederringen und den 150. Einzelsieg seiner Laufbahn feiern konnte. In seinem dritten Grand-Slam-Saisonfinale bekommt es der HTT-Branchen-Primus nun entweder mit dem 9fachen Titelträger Parick Wiesmühler oder mit Tour-Debütant und Schager-Bezwinger Julian Rainer zu tun. Ein Bericht von C.L

Vukicevic legt Grundstein zum siebenten Grand-Slam-Einzelsieg in Serie mit dem in 34 Minuten mit 6:3 gewonnenen ersten Satz

Serbiens HTT-Topstar Vladimir Vukicevic fehlt nur noch ein Sieg, um sich nach seinen drei HTT-Wimbledon-Erfolgen und seinem HTT-Australian-Open-Triumph von 2016 in den Siegerlisten von drei der vier Grand-Slam-Turniren zu verewigen. Bei seinem 50. HTT-Karriere-Turnierstart ließ der an Nummer 1 gesetzte 13fache Turniersieger nach Jungstar Nicolas De Giacomo und dem an Nummer 7 gereihten Dominik Jaros im gestrigen Semifinale auch Sensationsmann Matthias Moser über die Klinge springen, ehe er den Einzug in sein 24. HTT-Karriere-Finale bejubeln durfte. Allerdings war es ein Arbeitssieg den der 36jährige am Montag Abend feierte. Denn neuerlich richtig stark und mit jeder Menge Selbstvertrauen präsentierte sich Major-Newcomer Matthias Moser in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale. Den Grundstein für seinen siebenten HTT-Grand-Slam-Einzelsieg in Serie legte Vukicevic im ersten Durchgang, als dem serbischen Ausnahmekönner nach Break & Re-Break zu Beginn des Spieles ein zweites Break zum 5:2 gelang, ehe er zum 6:3 ausservierte.

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Vukicevic fixiert nach 1:57 Stunden mit 6:3, 3:6, 6:3 die beste Grand-Slam-Saison seiner Karriere, und Matthias Moser nimmt mit einem kleinen Trostpflaster Abschied von seinem HTT-US-Open-Debüt

Zu Beginn des zweiten Satzes dann eine Schrecksekunde im Lager des Ranglisten-Ersten. Vukicevic rutscht am Centercourt hinter der Grundlinie aus, und spielt fortan gehandicapt mit Schmerzen im Leistenbereich weiter. Die Folge ist eine wahre Break-Orgie im zweiten Satz, mit einem Novum aus Sicht des 4fachen HTT-Grand-Slam-Siegers. Denn Vukicevic brachte im gesamten zweiten Durchgang nicht ein einziges Aufschlagspiel durch, womit Moser sein gewonnenes Service-Game zum 5:3 reichte, um dem HTT-Branchen-Besten einen Satz abzunehmen und die Entscheidung in einen dritten Heat zu vertagen. Dort ging es schließlich auf hohem Niveau richtig eng zur Sache. Vukicevic hatte viel Mühe um ein ganz knappes Aufschlagspiel zum 3:2 durchzubringen, ehe ihm postwendend das einzige Break des gesamten dritten Satzes zum 4:2 gelingt. Nach 1:57 Stunden Spielzeit stand der 150. Einzelsieg des Serben mit 6:3, 3:6, 6:3 fest, ein Erfolg der Vukicevic schon jetzt die erfolgreichste Grand-Slam-Saison seiner Karriere mit einem Major-Titel und zwei Finalteilnahmen beschert. “Es war ein ganz harter Fight heute. Moser hat verdammt gut gespielt, und ich war nach meinem Sturz zu Beginn des zweiten Satzes ein bißchen aus dem Konzept und verunsichert. Eigentlich spiele ich gerade meine schwächste Saison, denn bis hierher habe ich erst ein Turnier heuer gewonnen. Aber auf Grand-Slam-Ebene ist meine Ausbeute ganz in Ordnung”, zeigte sich der Sieger erleichtert. “Es war ein tolles Match und hat mir ähnlich wie das Viertelfinale gegen Jovanovic riesigen Spaß gemacht”, kommentierte Moser sein Ausscheiden nach großartiger Leistung. Und zum gibt es noch ein kleines Trostpfllaster für den untrlegenen Matthias Moser. Der 30jährige war als Nr. 118 der Spieler mit dem zweitschlechtesten Ranking in einem HTT-US-Open-Semifinale seit es Aufzeichnungen gibt. Nur Robert Libal war 2008 im Halbfinale auf dem Weg zu seinem Turniersieg als Nr. 133 schwächer im HTT-Entry-Ranking platziert.

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